Andreas Kettnaker
11/2003 bis 03/2004
      Marco Gerschek
      11/2003 bis 11/2004
Stefan Harder
11/2004 bis 11/2005
      Wolfram Hummel
      11/2004 bis 03/2005


27.November 2006 - Wochenende in Bangkok
Von Peter Lenz

Also ums vorab klarzustellen: Auch wenn ich wieder nur vom Wochenende berichte, studier ich hier auch ab und an. Werde in ein paar Wochen mal ein Statement zum Studienalltag abgeben, wenn dieser sich so einigermaßen eingespielt hat und ich weiss wie der Hase laeuft.

Auf zum Wochenende: Am Freitagabend waren wir alle gemeinsam (alle Austauschstudenten) bei der International Student Party auf dem Thammasat Campus im Herzen Bangkoks. War echt nett da: open air, Essen um sonst, gute Einlagen. Einlagen soll heissen: Breakdancer, Gesang, Lady-Boy Modenschau. Als mich jemand aufgeklaert hat, dass die gutaussehenden vermeintlichen Frauen wohl ein Y Chromosom zu viel haben, wollt ich es zunaechst gar net glauben. Sahen so ueberzeugend echt aus, dass man wirklich eine boese Ueberraschung erleben koennte.

Danach gings weiter in den BedSupper Club, einem ausschliesslich bluetenweiß eingerichteten Club, dessen Tanzflaeche links und rechts von einer Bettenfront gesaeumt ist. Gespielt wird House, was normalerweise nicht so meins is, aber hier pasts genau rein. War ein genialer Abend mit ausgiebigem Tanzen und natuerlich Cocktailschluerfen im Liegen. (www.bedsupperclub.com) Samstag war folglich Ruhetag angesagt. Lang ausschlafen, ins Café gehen, Film schauen. Abends bin ich zum ersten mal in meinem Leben in ein Fitnesscenter gegangen (gehoert zum Uni-Sportangebot). Ich war ueberrascht wieviele verschiedene Muskelpartieen man trainieren kann, hab bisher gedacht dass sich das ganze hauptsaechlich auf Hantelstemmen beschraenkt. Aber auch wenn man sich hier in tausend verschiedenen Koerperregionen einen Muskelkater holen kann wird man mich hier wohl eher selten finden. Is mir zu langweilig.

Sonntag war wiedermal Bangkok auf dem Programm. Erst zusammen mit Maria und Chris zum Weekendmarket, dem wohl groessten Markt Bangkoks fuer Klamotten und allen möglichen sonstigen Krempel.

Danach bin ich weiter zum indischen Viertel und hab dort - unter "Tubanpflicht" - den zweitgroessten Sikh Tempel ausserhalb Indiens besucht. Konnte dort eine handvoll mussizierender Glaeubiger beobachten, wie diese einen kopkissenaehnlichen Gegenstand anbeteten. Interessant. Abends gings durch die engen Gassen von Chinatown, in denen alles moegliche verkauft wird. Schoen an Bangkok is auch, dass man selbst in so kleinen, aermlicheren Strassen nie ein unsicheres Gefuehl bekommt. Abschliessend gings wieder zurueck ins Wohnheim.




20.November 2006 - Wochenende auf Koh Samet
Von Peter Lenz

War zusammen mit Maria und drei Weingartnern, die an einer anderen Uni in Bangkok studieren uebers Wochenende auf Koh Samet – einer Insel in der Naehe von Bangkok.

War richtig klasse: schoener Sandstrand, sehr warmes und sauberes Wasser, relativ wenig Touristen. Wie man sich eben eine Insel vorstellt. Hatten zusammen einen Bungalow direkt am Meer. Ohne viel Schnickschnack, aber voellig ausreichend.

Haben auf dem Hinweg einen Stop bei Pattaya eingelegt. Wohl dem Suendenpool Thailands. Die Stadt ist voll mit GoGo Bars, Stripshows usw. und lauter um die 50 jaehrigen Europäern (vornehmlich Briten). Is wirklich abstoßend wenn man die ekligen Maenner dann mit ihren Thai-Girls rumlaufen sieht. Das Krasseste daran ist, dass sich hier nicht mal mehr jemand dafuer schaemt eine Prostituierte mitzunehmen. Die lieben Herren laufen haendchenhaltend durch die Strassen und tun als waeren sich frisch verliebt – mit dem ganzen Paerchengetue das dazu gehoert. Wie tief kann man eigentlich sinken?

Aber hier ist das ganz normal. Selbst wir haben im Hotel Kondome hingelegt bekommen, obwohl wir zu dritt in einem Zimmer geschlafen haben und in Begleitung einer Frau (Maria) gereist sind – sagt alles.




18.November 2006 - Studentenleben
Von Peter Lenz

So mein Wochenende war recht vielseitig: Sind am Freitag wiedermal durch ein anderes Viertel von Bangkok geschlendert und haben abends Stefan getroffen, der uebers Wochenende mit seinem Zimmerkollegen nach Bangkok kam - von Hongkong aus, wo er gerade sein Praxissemester macht. Ansonsten war mein Wochenende sehr sportlich: hab Badminton und Volleyball gespielt und bin geschwommen. Alles mit ein paar anderen Austauschstudenten. Is mittlerweile recht angenehm: es gibt immer jemanden, der auch gerade Hunger hat oder Sport machen will und dann kann man sich ja zusammen tun.

Heute gings dann weiter mit meinen Vorlesungen: "Principles of Marketing" wird von einer indischen, mit englischen Master und Doktorentiteln behangener "Diktatorin" gelehrt. Richtig heftige Frau, mit der moechte man sich net anlegen. Und stramm gestanden. Sprachlich natuerlich klasse, bei soviel England Erfahrung, Niveau/Arbeitsaufwand scheint recht hoch.

Am Nachmittag war Thai Studies dran. So ein Schwachsinn: In schlechtestem Englisch rattert einem die Frau da vorne ellenlange Namen von Thai Koenigen herunter und was die alles tolles vollbracht haben. Und zu allem Uebel darf man das dann alles auswendig lernen. Hoffe des wird noch interessanter! Das einzig Gute an der Vorlesung is, dass sehr nette Thais drin sitzen, mit denen ich heute auch Essen gegangen bin.

Scho witzig ich war bisher in drei Vorlesungen und hab drei Studenten getroffen, die nahezu perfekt Deutsch sprechen, weil sie jeweils ein Jahr in Hamburg, Flensburg oder Magdeburg auf dem Gymnasium waren. Respekt. Gibt au einige die ein Jahr an ner amerikanischen Highschool waren. Heute Abend hab ich frittierte Heuschrecke und Made probiert. Scheiss Gruppenzwang ;-) Heuschrecke ist knusprig, schmeckt aber stark fettig. Nett so meins. Made is auf jeden Fall besser, schmeckt a bissl wie Meeresfruechte. Also soweit ganz ok, aber auch des brauch ich net taeglich.




07.November 2006 - Studium beginnt
Von Peter Lenz

So langsam aber sicher wirds ernst. Gestern haben sich alle auslaendischen Studenten zur Einfuehrungsveranstaltung getroffen. Insgesamt sind wir 17: 9 Deutsche, 5 Finnen, 1 Franzose, 1 Japaner, 1 Vietnamese. Wir rennen mittlerweile alle in Uniuniform herum und jeder ist gerade dabei seinen Stundenplan zusammenzustellen.

Hab heute auch meine erste Vorlesung: "Industrial Plant Design" und war positiv ueberrascht. Vor allem der Prof aber auch die meisten Studenten sprechen gut Englisch und das Niveau scheint recht hoch zu sein.

Können fast alle Vorlesungen belegen, die wir uns vorgestellt haben. In meinem Fall: "Thai Studies", "Principles of Management", "Principles of Marketing", "Production Planning and Control", "Artificial Intelligence in Industrial Engineering", "Pollution Control and Waste Treatment"

Klasse ist, dass die Faecher zeitmäßig sehr gut zusammen passen und sich somit ein super Stundenplan ergibt, der auch noch a bissl Zeit laesst um das Land zu erkunden. Hab mir heute noch ein komplettes Fruehstuecksset gekauft: Wasserkocher, Kaffee, Tee, Toaster, Toasts, Magarine, Marmelade. Damit ich net scho morgens Reis essen muss - dafuer braucht man eindeutig asiatische Gene.


08.Oktober 2006 - Sechster Tag: Erst hui dann bähh
Von Peter Lenz

Heute wieder Bangkok, wieder Palastviertel: Zunächst Besichtigung von Wat Pho. Ebenfalls ein sehr beeindruckender Tempel, vor allem durch seinen weltbekannten 45m langen liegenden Buddha. Is schon ziemlich groß. Außerdem gibt es hier die größte Sammlung an Buddhastatuen. Es gibt Buddhas in einigen verschiedenen Körperhaltungen, die alle eine bestimmte Bedeutung haben. Konnten die verschiedenen Bedeutungen noch nicht klären, sind aber am recherchieren.

Danach mit der Fähre über den Fluß zum Wat Arun, Bangkoks Tempel Nummer drei – jetzt haben wir die wichtigsten. Ist vom Stil her schlichter, wesentlich älter und gehörte zur früheren Hauptstadt. Auch sehr schön kann aber den Tempeln des Grand Palace nicht das Wasser reichen. Weiter mit der Fähre zum Buddha- bzw. Amulett-Market. Hier kann man alle möglichen Glücksbringer und Talismane kaufen. An der Fährstation gabs auch super Essensstände mit sehr leckeren Sachen, auch Früchte die wir bisher noch nicht kannten.

Mit dem Taxi zur Vietnamesischen Botschaft: Marias Visum abholen. Laufen dann die benachbarte Straße entlang, die sehr sehr große, sehr westliche Einkaufszentren beherbergt. Das edelste unter diesen dürfte das Siam Center sein. Sehr elegantes, großes Gebäude, das alle großen Marken dieser Welt beherbergt: Gucci, Armani, Chanell, Rolex, Mercedes und wie sie alle heißen.

Und wie so oft kommt nun das Kontrastprogramm: Es regnet vielleicht ne knappe Stunde wie aus Kübeln. An sich ja nicht so schlimm aber anscheinend gibt’s in Bangkok sowas wie Kanaldeckel durch die Wasser unterirdisch abgeführt wird kaum. Hat zur Folge, dass die Straßen teilweise bis ca 30cm überflutet sind, plus angrenzende Stände und Hütten. Bringt natürlich den Verkehr ziemlich ins stocken, aber die Leute nicht wirklich aus der Ruhe. Schon witzig hier. Müssen also auf dem Weg vom Minivan-Halteplatz ins Wohnheim die Schuhe ausziehen und durch braune Brühe waten. Wird heut halt mal gründlicher geduscht. Tja und leider fließt mein Klo mittlerweile wieder so gut ab, wie Wasser auf Bangkoks Straßen. Scheint als müsst ich nochmal unseren armen Hausmeister bemühen. War ein super Tag heute, sehr erlebnisreich und ausgefüllt.

Ah eins fällt mir noch ein: Heute war Montag und montags zieht man zu ehren des Königs ein gelbes T-Shirt/Bluse/Poloshirt mit Königswappen an. In Bangkok läuft etwa jeder dritte so rum, was ein beeindruckendes Gesamtbild ergibt.


07.Oktober 2006 - Fünfter Tag: Der Tag der Entdeckung einer großen Kultur
Von Peter Lenz

Wie gesagt: heute muss das Viertel rund um den Grand Palace dran glauben. Probieren heute wie weit ins Zentrum von Bangkok wir vom Wohnheim mit dem öffentlichen Bus kommen . Leider nicht so weit wie erwartet, haben aber Dank regem Verkehr für die ca. 40km immerhin fast drei Stunden gebraucht. Hiermit ist der Bus – wenn auch billig (16 Cent) – als Verbindung nach Bangkok durchgefallen. Werden in Zukunft mit den Minivans der Hochschule fahren.
Letztendlich dann doch am Grand Palace angekommen – der Sehenswürdigkeit in Bangkok schlechthin – werden uns von etlichen Leuten Sonnenschirme, Bilder, Essen ... zum Kaufen vor die Nase gehalten. Tja Tourismus pur – hilft nur ignorieren.

Sobald man den Eingang des Palace hinter sich gebracht hat befindet man sich mitten in der Stadt in einer Smog und Lärm freien Oase. Die Ausmaße der Tempelanlage mit ihren etlichen kleinen und großen, bis ins kleinste Detail liebevoll ausgearbeiteten Tempeln, Säulen und Statuen ist enorm. Man wird regelrecht erschlagen von all der Pracht, dem Glanz, der Schönheit, da hier eine ganze Armada an Sehenswürdigkeiten geballt auf einen trifft. Wir waren uns beide einig bisher noch nie ein vergleichbar beeindruckendes Bauwerk gesehen zu haben. Wahnsinn! Wie sehr müssen Menschen an etwas glauben um so etwas zu erbauen. Zumal ein Tempel ja keinen wirklichen effektiven Nutzen hat.

Sehr angenehm ist auch, dass sich hier keine großen Menschenmassen durchdrängen sondern man relativ ruhig sich alles anschauen kann. Auch der Grand Palace selbst ist sehr beeindruckend eine Mischung aus europäischem und Thailändischem Baustil.

Genug zum Verdauen für einen Tag. Haben in Bangkok noch Abend gegessen und sind dann wieder zurück.


06.Oktober 2006 - Vierter Tag: Anfängliches Kulturschöckchen überwunden
Von Peter Lenz

Heute war ein klasse Tag! Musste zwar schon um 8 aufstehen, da mein lieber Klomann sich wieder mal meine Toilette zur Brust nehmen wollte. Is hier schon geil: Is ein ganz netter junger Kerle, spricht kein Wort Englisch und probierts jetzt schon zum dirtten mal. Die letzten Male hat der arme Kerl 2 Stunden an meiner Toi gewerkelt, dann sein Zeug zusammengepackt und sich verabschiedet, aber das Klo ging deswegen halt trotzdem nicht. Aber heut, heut hat er es geschafft. Frag mich net was er jetzt gemacht hat, es funktioniert auf jeden Fall. Yeahh! Und bei Maria klappt jetzt auch das Internet. Was für ein Tag!

Haben dann erst mal im Café neben dem Campus thailändischen Tee (lecker, aber wie alles ungewöhnlich, wohl mit sehr viel Milch) getrunken und Waffeln mit Vanillesoße gegessen. Waren dort ne ganze Weile und haben unsere Bücher über Bangkok und Vietnam gewälzt und das Bangkok Sightseeing Programm für morgen festgemacht. Werden uns wohl das Palastviertel anschauen. Danach wiedermal mit dem Bus ins Future Park Einkaufscenter ein paar Besorgungen machen. Zum ersten mal hab ich die Tour mit Bus, Gedränge, Konsumtempel, Bus abfangen ... nicht als anstrengend empfunden sondern konnte es richtig genießen. Konnte mich diesmal auf ganz andere Dinge konzentrieren, so hab ich viele Geschäfte heute erst wirklich wahrgenommen. Die letzten Male war ich so mit dem drumherum beschäftigt und damit alles zu verarbeiten, dass es wirklich anstrengend war. Auch warten am Straßenrand und dann in den richtigen Bus hüpfen war heute schon fast Routine.

Ich kann wirklich sagen, dass ich heute meinen kleinen anfänglichen Kulturschock überwunden habe. Mich haben heut zum ersten mal die ganzen Gerüche relativ kalt gelassen und ich konnte richtig gescheit essen. Haben dass dann auch gleich abends gemacht: waren in einem super Restaurant und haben Fisch gegessen, sehr lecker. War zwar für thailändische Verhältnisse wirklich teuer - 4€ pro Person - aber super. Hab weils so schön war daheim bei den Straßenständen glei nochmal zugeschlagen. Abends gemütlich ICQ, Skype, usw. Einfach ein schöner Tag.


05.Oktober 2006 - Dritter Tag und diesmal wirklich Bangkok
Von Peter Lenz

Für heute steht Bangkok auf dem Programm. Aber unser Fortkommen verzögert sich, da Maria ihr Zimmer tauscht, da bei ihr das Internet nicht funktioniert. Und bei mir ist die Toilette verstopft. Nachdem der „Hausmeister“ knapp zwei Stunden vergebens versucht hat die Verstopfung zu entfernen, kommt morgen wohl jemand der sich damit auskennt. Und um den tollen Start in den Tag komplett zu machen geht in Marias neuem Zimmer das Internet wieder nicht. Naja aber auch darum kümmert sich unser sehr sehr netter und bemühter Portier.
Deutlich später als geplant fahren wir via Minivan (Kleinbus von der Uni) und Skytrain (S-Bahn auf Stelzen) nach Bangkok. Besorgen dort für Maria ein Visum für Vietnam, buchen für Dienstag Abend je einen Flug nach Hanoi.

Schlendern dann weiter durch Bangkok, eine vor allem wegen dem Verkehr ziemlich chaotische aber nicht so dreckige und luftverschmutzte Stadt wie erwartet. Vor allem der Kontrast zwischen heruntergekommenen, ärmlichsten Wohnungen und super modernen Einkaufszentren ist drastisch. Überall sind riesengroße Bilder der Königsfamilie mit „Opfergaben“, sowie unendlich viele Thailand-Flaggen.

Wollten dann mit dem Tuktuk drei Sehenswürdigkeiten abklappern, was sich allerdings als kleine Kaffeefahrt herausstellte, da zwischen den Sehenswürdigkeiten ein Abstecher zu einem Schneider, sowie zu einem Juwelier im Programm waren. Haben die Fahrt schnell beendet, da uns das einfach zu blöd wurde. Tja war wohl auch naiv anzunehmen der fährt uns für 20 Cent durch die halbe Stadt. Ans Essen trau ich mich noch nicht so wirklich: hab kaum Appetit auf die Sachen – wenn ich mich aber überwinde und was kaufe, dann schmeckts doch immer gut. Wenn auch ungewohnt, da es für uns oft sehr untypische Geschmacksmischungen sind: Fleisch mit süßem Nachgeschmack, Salziges Pulver zu Ananas ...

Mich verwirren auch die ganzen verschiedenen Gerüche hier. Zum einen weil man nicht benennen kann was man riecht (wie das in Deutschland ja normal ist) und zum anderen weil es alle paar Meter anders riecht - speziell in Bangkok natürlich. Erst riechts nach gebratenem, dann nach Süßem, nach verbranntem, nach Müll, nach Kloake, fruchtig, und alles zusammen.

Insgesamt war Bangkok ein super Erlebnis, anstrengend und abenteuerreich aber eine tolle Erfahrung. Gehen morgen oder übermorgen mal wirklich auf Sightseeing Tour durch Bangkok. Zurück gings via Bus (Taxi wäre ja auch wirklich was für Anfänger ;-) ) und Minivan.


04.Oktober 2006 - Bangkok: Zweiter Tag
Von Peter Lenz

Na so langsam sind wir auch geistig richtig angekommen. Wurden heute in von Dani einer anderen deutschen Austauschstudentin in das Bussystem eingeführt. Naja zumindest wie man halt zum Future Park, diesem riesigen Einkaufszentrum kommt. Habe dort meine SIM Karte zum laufen gebracht! Bin also ab sofort auf dem Handy zu erreichen: Nr.: 006646445113. Danach waren wir Einkaufen. Hab mir neben Alltagsgebrauchsgegenständen ne Hose (Größe S - und das in Thailand!!) und ein gelbes Poloshirt mit dem Zeichen des Königs drauf gekauft. Solch gelbe Shirts tragen hier viele, angeblich läuft speziell Montags die halbe Stadt so rum. Die spezielle Aufmerksamkeit und teilweise sogar Bevorzugung, die man als farang (Ausländer) beim Einkaufen erfährt, macht einen regelrecht verlegen. Krasses Erlebnis in dem Zusammenhang war, dass ein Mädl regelrecht vom Spiegel verscheucht wurde, dass ich mich dort bewundern kann. Da fühlt man sich dann wirklich nicht mehr wohl - war aber wohl ein Extremfall.

Zurück zum Wohnheim gings wieder mit dem Bus. Abends trafen wir uns mit unseren drei Vorgängern aus Weingarten, die gerade ihre Prüfungen schreiben und dann Ende Oktober wieder heim reisen. Waren mit den dreien gemeinsam Essen und haben uns währenddessen einige nützliche Tipps geben lassen.

Danach wurden wir von zwei anderen Deutschen, einem Japaner und einem Thai in die thailändische Art des Feierns eingeführt. Dazu gings in ne Bar ca. 200m vom Wohnheim entfernt (wie anscheinend fast jede Bar - mit Lifemusik). Die Bar war ab halb zehn voll (ca. 150 Leute/Studenten) und so gut wie jeder Tisch bestellt eine Flasche Whisky, Cola, Soda und nen Kübel Eiswürfel. Gemischt wird alles nach belieben, getrunken wird viel und dazu wird ausgiebig am jeweiligen Tisch getanzt und zur Musik mitgesungen. Für uns war um ca. 24 Uhr Schluss, ab ins Bett. War zwar eigentlich müde, konnte aber die ganze Nacht nicht wirklich schlafen, erst ab etwa vier.


03.Oktober 2006 - Bangkok: Erster Tag
Von Peter Lenz

Jetzt ist es wirklich Realität! Ich bin hier in Bangkok! Zunächst mal das Wichtigste: ich bin gut und sicher in Bangkok angekommen. Flug war sehr angenehm, da er nicht einmal halb voll war und ich deshalb gleich drei Plätze für mich hatte und so sogar zu etwas Schlaf kam. Service, Essen, Trinken, Multimedia-Angebot, Sicht usw. waren ausgezeichnet. Ach ja und woran erkennt man, dass man mit ner arabischen Fluglinie fliegt? Richtig: Beim Start wird ein Auszug aus dem Koran vorgelesen und man weiß jederzeit in welcher Richtung und Entfernung Mekka liegt. ;-)

Hab mich heute morgen mit Maria am Bangkoker Flughafen getroffen und sind dort dann von Peechalika, der Auslandsbeauftragten unserer neuen Uni, und einem Studenten abgeholt worden (ups hier ist ja Linksverkehr). Sind sehr nett die Beiden. Sind dann gemeinsam ins Studentenwohnheim gefahren und haben dort unsere Zimmer bekommen. Schönes Zimmer: Ca. 20qm, inkl. Schrank, Bett, Schreibtisch, Fernseher, Internet, Telefon, Kühlschrank, Klimaanlage, kleinem Balkon, separater Toilette mit Dusche. Also bestens ausgestattet.

Anschließend wurden wir kurz über den Campus gefahren, der fast so groß wie ganz Weingarten ist. Danach sind wir zusammen mit dem thailändischen Studenten in ein riesiges Einkaufszentrum gefahren. Total verschachtelt und zig mal so groß wie unser liebes Forum. Haben uns dort mit SIM-Karte, Bettzeug, Handtüchern, Klopapier usw. ausgestattet. Waren nach der völligen Reizüberflutung dieses Tages soo fix und fertig, dass wir dann zurück im Studentenwohnheim uns erst mal hinlegten. Wieder gestärkt wagten Maria und ich unser erstes thailändisches Abendessen: zweimal fried Rice with chicken, plus zwei Cokes. Lecker und sättigend für insgesamt 1,5€ - hier wird nicht gekocht.

Als Nachtisch ne halbe Ananas in kleinen Stückchen für 0,20€ vom Markt nebenan. Nochmal selbständig über den Campus gelaufen, das Internet zur ersten Kommunikation mit daheim genutzt und dann nix wie ab ins Bett.




ab hier Peter und Maria
bis hier Gerd und Sascha

22.Januar 2006 - Weekendtrip nach Singapore
Von Sascha Riek

Der Flug war gebucht! Mit dem asiatischen Billigflieger Air Asia für rund 80EUR von Thailand-Bangkok nach Singapore. Es ist ja allgemein bekannt, das in dem Stadtstaat Singapore Zucht und Ordnung herrscht. Mit diesem Konzept wurden wir dann auch gleich am Flughafen begrüßt. Der Einstieg in den City-Bus ist nur erlaubt, mit passendem Fahrtgeld.

Naja, irgendwie haben wir es dann doch noch bis in die City geschafft, und uns auf die Suche nach einem relativ günstigen Hotel gemacht. Letzt endlich sind wir dann im YWCA gelandet, das sehr zentral an der bekannten Shopping Orchird Road liegt. Kostenpunkt für diese Hotel ca. 100 SingaporeDollar (ca.50EUR) pro Nacht. Generell muss man sagen, das Singapore kein günstiges Pflaster ist. Ein kleines Bier in einem lokal liegt bei ca. 12 SingaporeDollar.

Um die Sehenswürdigkeiten in Singapore abzuklappern, benötigt man eigentlich nicht mehr als zwei Tage. Da wären....
-Der Singapore River,
-Ein Shoppingtag auf der Orchird Road,
-Das Raffels Hotel, bekanntestes und teuerstes Hotel von Singapore und
-Singapore's Skyline

Gesetze in Singapore oder "Singapore is a fine city":
Ein Vergehen ist in dieser Stadt schnell getan. Dazu reicht es sogar schon ein Kaugummi einzuführen (bis Mai 2004 war der Kauf vollständig verboten, jetzt nur gegen Vorlage eines ärztlichen Rezeptes und des Ausweises, sic!), Zigarettenstummel auf den Boden zu werfen oder gar zu spucken. Auch ist es verwerflich, die Straße an einer unerlaubten Stelle zu überqueren.
No flushing toilet: Fine 150 S$
No chewing gum: Fine 800 S$
No spitting: Fine 300 S$


Wer etwas verschmutzt, kann eine Strafe bis zu Fine 2000 S$ bekommen oder muss am nächsten Tag bei einer Behörde vorstellig werden. Dort bekommt er dann eine neonleuchtende Weste mit der Aufschrift "ORDER FOR corrective work" und darf z.B. den Strand säubern. Alternativ kann er seinen Dreck, den er verursacht hat direkt mit dem eigenen T-Shirt aufwischen.


21.Dezember 2005 Next Generation
Von Nico, Sascha, Thomas, Oli und Felix

Endlich ist es soweit, die Thaischwaben "NEXT GENERATION" das original, melden sich vom SIIT in Bangkok-Thailand zurück. Die aktuelle Generation besteht dieses Semester aus insgesamt fünf Studenten von der HS-Weingarten. Darunter sind Nico Hochgeschwender & Thomas Wilhelm, jeweils AI Studenten, Physikalische Technik Studenten Felix Sterk & Sascha Riek, und TM Student Oliver Haag. Zusammen sind wir jetzt seit gut zwei Monaten in Thailand am SIIT. Was wir bei unserer Süd-Thailand Rundreise vor Studienbeginn erlebt haben könnt ihr auf der Thaischwaben Homepage anschauen. Die Thaischwaben Thomas und Sascha, führen über Ihren Studienaufenthalt auch eine Private Homepage.

Auf www.Willinthailand.de und www.sascha-in-thailand.de stehen u.a Video-Trailer über das erlebte zum Download bereit. Weiterhin werden wir euch natürlich auf Thaischwaben.de über unser Erlebtes in Thailand auf dem Laufenden halten. Und "by the way" frohe Feiertage und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Es grüßen die Thaischwaben 2005/06, Nico, Sascha, Thomas, Oli & Felix


29.November 2005 Treffen der Baden-Württemberg-Stipendiaten in Bangkok
Quelle: Homepage des BW-Stipendiums

Bei tropischer Hitze (30 Grad Celsius) trafen sich am 10. November einige der zur Zeit in Bangkok studierenden Baden-Württemberg-Stipendiaten zu einem ersten Kennenlernen. Die Studierenden der Hochschule Ravensburg-Weingarten Oliver Haag, Nico Hochgeschwender, Sascha Riek, und Thomas Wilhelm sowie Ben Schmitt, BWL-Student der Universität Mannheim waren zu diesem Zeitpunkt des Treffens unterschiedlich lange in der Stadt.

Diese Erfahrungen und die teilweise langwierige und etwas mühevolle Anreise zum Treffen bestimmten die Diskussion: Wie bewegt man sich am schnellsten und sichersten in der Stadt? Wie unterschiedlich gehen die beiden Hochschulen, deren Profs und Verwaltungsmitarbeiter mit den ausländischen Gästen um? Was für Anforderungen werden an die deutschen Studierenden gestellt? Welche Erfahrungen macht man am Sirindhorn International Institute of Technology oder an der Chulalongkorn University in der Mensa im Wohnheim, in den Seminaren und bei Klausuren? Und nicht zuletzt: Wo sind die besten (Studenten-)kneipen und welches sind die guten Freizeitaktivitäten in der Stadt?

Alle waren von den bisherigen Erfahrungen im Gastland begeistert. Die Studierenden der Hochschule Ravensburg-Weingarten verfügen sogar über die eigene Website www.thaischwaben.de , die als generationsübergreifendes Projekt die Erlebnisse aller Stipendiaten aus Ravensburg-Weingarten sammelt und einen guten Anfang für die Kommunikationsplattform eines Regional Chapters Bangkok darstellen kann.

Den Orginalbericht, sowie weitere Informationen über das Baden-Württemberg Stipendium findet Ihr unter: www.bw-stipendium.de


21.November 2005 Die neuen Thaischwaben
von Gerd Kazenmaier

Hallo Freunde der Thaischwaben Seite,

ich möchte mich erstmal ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Gerd Kazenmaier, ich studiere seit dem SS 2003 TM an der HS - Ravensburg-Weingarten und gehöre nun zu der neuesten Generation Thaischwaben. Ich bin aber nicht an der Thammasat Universität wie alle meine Vorgänger, sondern bin zusammen mit Tobias Grieger (auch TM Student) hier an der Shinawatra Universität in Bangkok. Wir sind ca. ne ¾ Autostunde entfernt von der Thammasat Uni. Die Shinawatra Universität ist noch eine sehr junge Universität und befindet sich noch im Entwicklungsprozess. D.h. die Uni hier ist zwar komplett fertig erbaut, aber sie ist von der Kapazität her, längst nicht ausgelastet. Wir sind an der Shinawatra die ersten Europäer und genießen deshalb manchmal auch ein bisschen einen Sonderstatus. Ich glaub die sind hier sehr froh, dass sie uns bekommen haben und benutzen uns auch ein bisschen als Aushängeschild für die Uni. Naja egal. Wir sind hier auf jeden Fall sehr herzlich empfangen worden. Mit Blumenkränzen und allem drum und dran. Die Mitstudis sind super nett und hilfsbereit. Sie zeigen uns wie der Hase hier läuft. Sie fragen uns immer, ob wir mitkommen möchten, wenn sie was unternehmen. Die Sportmöglichkeiten sind auch sehr vielfältig vorhanden, wobei sie natürlich sehr Fußball begeistert sind und sie wissen sehr wohl was gut ist. Samstag und Sonntag wird hier Premier League und natürlich die Bundesliga geschaut. Wie schon gesagt, die Leute hier sind alle voll nett. Aber mit der Tierwelt steh ich ein bisschen auf Kriegsfuss. Am ersten Tag hat gleich mal ein Stamm Ameisen meinen Laptop bevölkert und Stechmücken hat es au ohne Ende. Ist aber au klar, um uns rum hat es nur Reisfelder und somit die Perfekte Brutstätte für die Viehcher.

Wir hatten bisher leider noch net so viel Zeit zum rum reisen, aber das kommt sicherlich noch. Deshalb kann ich noch keine so tollen Reiseberichte schicken. Wir waren bisher nur in Bangkok Downtown. Das hat mich bisher noch net so vom Hocker gehauen, aber ich hätt es mir schlimmer vorgestellt. Von allen Seiten wurde mir erzählt, wie dreckig es dort ist und wie schlecht die Luft ist. Ich hab mir aber auch sagen lassen, dass es sich mittlerweile gebessert hat, mit dem Smog. Ja, aber der berühmt berüchtigte Kaufrausch ist auch an mir net spurlos vorbei gegangen. Ist schon der Hammer, was hier das Zeugs kostet.

Also bis demnächst mal, wenn ich Euch hoffentlich von unserer ersten tollen Reise berichten kann.

Viele Grüße, die neuen Thaischwaben!




ab hier Gerd und Sascha
bis hier Stefan und Juergen



15. bis 17. Juli 2005 Mit Moni & Melli ein Wochenende Bangkok erleben!
von Juergen Schafknecht

Nach meinem Besuch bei meiner Mitstudentin Moni in Kuala Lumpur (Malaysia) im Mai war klar das ein Gegenbesuch in Bangkok stattfinden wird. So kam Moni mit ihrer Freundin Melli am Freitagabend an und ich versprach den beiden ein Wochenende Bangkok pur. So holte ich die beiden am Flughafen ab, brachte sie in mein Dormitory zum kurzen relaxen, dann gingen wir essen und dann stürzten wir uns Downtown - sie wollten mal sehen wo man hier nachts hingeht… RCA war dann unsere Wahl. Ein großer Club mit eigentlich fast 100% Thaipublikum und manchmal auch Livemusik. Es ist schwer zu beschreiben wie Thais party machen, aber eines ist sicher sie machen es anders wie wir, viel schriller und bunter, kindischer und relaxter. Allein das muß man mal erlebt haben wenn man in Thailand ist. Wir waren jetzt schon 4 oder 5 mal im RCA und da hat sich ne Tradition unter den exchangestudents eingeschlichen: nach dem RCA gibt´s vor der Rückfahrt immer Nudelsuppe direkt an der Strasse - auch diesesmal.

Am nächsten Morgen ausgeschlafen und weiter im Programm. Stadtteil Banglumpoo mit Khao Sun Road, Tempelbesuch und anschließend auf den Chao Phraya River um per Boot nach Süden vorbei am Grand Palace nach Chinatown zu tuckern. Khao San Road ist tagsüber ein richtiges Shoppingparadies. Vorbei am Shamrock und Gullivers gingen wir in den nahen Tempel Wat Chana Songkhram, nun wollten wir eigentlich zum Banglumpoo Pier um auf den Fluss zu kommen, aber ein netter Anwohner erzählte uns das heute ein naher Tempel der Wat Bin mit dem höchsten buddha heute und nur heute, also einmal im Jahr, geöffnet hätte. Wir ein Tuc Tuc genommen und uns das gleich mal angeschaut. Eine riesige Buddhastatue und ein paar sehr nette traditionelle Häuser drum rum. Dann hörten wir vom Lucky Buddha, ein Tempel zu dem Gläubige pilgern um Glück zu erbitten, sehr bekannt der Besuch von Soldaten vor einer Schlacht beim Lucky Buddha. Überall scheinen gerade Spendentage für die Tempel zu sein und rund um den Lucky Buddha sahen wir hunderte Blumenkränze die eine Spendenfeier für den nächsten Tag dekorierten. Jetzt wollten wir aber weiter, genug Tempel für einen Tag. Der Tuc Tuc Fahrer überredete uns dann kurz einen Schneider zu Besuchen, die Fahrer erhalten nämlich Tankgutscheine wenn sie Kunden vorbeibringen und man will ja nicht so sein. Aber als er uns danach zum nächsten fuhr und so weiter machen wollte hatten wir die Schnauze voll und machten ihm klar das er uns jetzt direkt zum Pier fahren soll - nicht ganz so leicht… aber es ging!

So dann gings für 10 Baht auf das Boot und das hält alle paar Kilometer an den verschiedenen Pieren beiderseits des Flussen, man sieht recht bunte Häuseransammlungen aus modern und traditionell und passiert dann die goldenen Dächer des Grand Palace. Wir stiegen dann in Chinatown aus. Sompeng Lane heißt eine Gasse die sich quer durch Chinatown zieht und nur aus Läden besteht! Nicht viel breiter wie ein Gehweg und gleichzeitig Zulieferstrasse für die ganzen Läden.. da geht´s zu! Super bunte schrille Läden die sich jeweils spezialisieren und teilweise nur Ohrringe oder Fussabtreter oder so verkaufen. Hier kriegt man sehr gute Mengenrabatte, aber Chinesen handeln wesentlich härter als Thais, also hartnäckig bleiben! Die halbe Strecke der Sampeng Lane und wir machten nen Essensstop - auch das ein Erlebnis

Bilder zu diesem Bericht


10. Juli 2005 Tagesausflug zum Floating Market, den Khao Binn Caves in Ratchaburi
von Juergen Schafknecht

Im April waren 4 Thais in Weingarten an meiner Hochschule und wurden kurz von mir einen Tag eingeladen meine Heimatstadt kennen zu lernen. Das und das abendliche Essen gehen hat ihnen so gut gefallen, dass sie sich sobald ich in Thailand bin natürlich revanchieren wollten.

Und das taten sie und wie: Bo, Ham und Knot mieteten einen Microvan und packten mich, Toby und Rodolphe auf einen wunderschönen Tagesausflug zum Floating market, den Khao Binn Caves und an die Küste um Seafood zu essen. Allerdings hatte die Sache einen Haken, wir mussten bereits um 5 morgen los um den Floating market der nur von 7-9 auf hat zu erreichen. Deswegen war auch die Fahrt zum Floating market für die meisten noch eine Gelegenheit zu schlafen. Der Floating market ist ein recht bekanntes traditionelles Ereignis das wohl täglich stattfindet. Man mietet sich ein boot samt "kapitän", der mit dem paddel einen durch den market manövriert. Dabei gibt es viele boote die läden sind oder halbe küchen und stände direkt am wasser um vom boot aus zu handeln und einzukaufen. Leider findet man auf dem Markt nur Souvenirs neben verschiedenen Nudelsuppen und Obst.

Danach wollten wir eigentlich eine Königskobrashow besuchen aber aus irgendeinem Grund hatten wir die Öffnungszeiten nicht parat und wollten nicht auf gut Glück losziehen. Daher der Alternativplan (Plan B ;-) zu den Khao Binn Caves. Diese Höhlen sind so genannte Wohnhöhlen, dass heißt sie haben nur einen Eingang. Was es aber eigentlich heißt ist das es da drinnen heiß ist wie in einem Backofen und man tut sich schwer zu atmen. Aber das Klima hier hat fantastische Tropfsteinformationen geschaffen und die Führung durch die Höhle hielt immer an irgendwelchen Tropfsteinen die eine bestimmte Geschichte hatten. Einer davon sah aus wie ein Vogel (Taube) und gibt der Höhle den Namen. Recht groß war sie noch obendrein, wir waren rund 1,5h unterwegs und klitschnass geschwitzt als wir herauskamen.

Jetzt hatten wir Hunger und so ging es nach einer längeren Fahrt an die Küste in Ratchaburi, übrigens Knot´s Heimat, um dort in einem Seafood Restaurant direkt am Meer zu Essen. Super essen, super Atmosphäre ein genialer Abschluss - diese tour ist absolut empfehlenswert!!

Bilder zu diesem Bericht


30. Juni bis 03. Juli 2005 Wochenendtrip nach Ko Phi Phi zum Tauchen
von Juergen Schafknecht

So knappe 4 Wochen studiert und schon hab ich wieder Sehnsucht nach dem Meer, dass ja so nah ist…

Deshalb kurz entschlossen Donnerstag nach der Nachmittagsvorlesung den Rucksack geschnappt und per Taxi nach Sai Tai (Busstation für den Süden) und 1,5h später saß ich schon im Nachtbus nach Krabi. Mehrere Stopps des Busses bei befreundeten Restaurantbesitzern der Busgesellschaft hindern einen am durchschlafen ansonsten ist das Reisen per Bus hier sehr angenehm. Am nächsten Morgen dann Ankunft in Krabi an der Fähre. Und gegen 11:00 hatte mich Ko Phi Phi dann auch schon wieder. So konnte ich dann auch gleich am ersten Abend noch einen Nachttauchgang machen. Nachttauchen beziehungsweise Tauchen allgemein hat mich hier süchtig werden lassen. Die Unterwasserwelt hier ist umwerfend. Man sieht sich selbst in nem Paradies aus Korallen und Fischen und das Wasser ist angenehme 30 grad warm - wunderbar. Ich sah Seeschildkröten, Haien, Mantarochen und es gibt sehr viele verschiedene Riffe mit kleinen Höhlen oder Tunneln zum durchtauchen - wunderbar. Samstag dann einen ganzen Tag auf dem Tauchboot - dort lässt es sich aushalten. Da hier ja immer noch der Tsunami den Tourismus lähmt war ich grösstenteils allein mit ner kleinen Gruppe Tauchern und das war wiederum super.

Sonntag dann schon wieder mit der Fähre zurück, dort noch nen halben Tag Aufenthalt Klettern und Strand liegen und abends wiederum mit dem Nachtbus zurück nach Bangkok.

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11. bis 29.06.2005 Studentenalltag kehrt allmaehlich ein
von Juergen Schafknecht

Studieren hier ist ganz anders - hier ist es zum Beispiel üblich, dass der Dozent ne Frage stellt und nie ne Antwort kriegt, ja wahrscheinlich das aus Autoritätsgründen erwartet. So ist es für einen Weingartner Studenten richtig schwer nicht zu Antworten. Kulturunterschied pur auch das Ermahnen im Unterricht. Um nicht Beziehung zwischen Dozent und Student zu gefährden wird immer ohne Konsequenz ermahnt - speziell telefonieren in der Vorlesung ist hier Tagesordnung. Auch Gruppenpräsentationen mit 8-10 Leuten die dann jeder mit einem Satz anstehen sind hier normal.

Genau wie das gehört auch das abendliche zum Studentenalltag. Bowling, Schwimmen, Basketball und Montags und Donnerstags der Interzone Markt. Was man ebenso täglich sieht sind der Bangkedi Shuttlebus, bunte Busse, Pickups, Geisterhäuser am Strassenrand und pinke Dinge. So wurde ich natürlich von den Thaistudenten die ich in Weingarten kurz kennen gelernt hatte hier auch herzlich aufgenommen und einige male unternahmen wir gemeinsam was.


10. bis 12.06.2005 Ausflug der Austauschstudenten nach Ko Samet
von Juergen Schafknecht

Kurz von Basti organisiert - war da letztes Semester schon mal und hatte auch den Vorschlag gebracht und schon waren wir per eigens gemieteten Minivan samt Fahrer auf dem Weg 3h südöstlich von Bangkok liegt nahe der Küste Ko Samet. Wochenendtourismus aus Bangkok. Hier gings für viele zum erstenmal überhaupt in Thailand ans Meer, ich hatte ja schon mehrere Wochen Andamansee. Auf der Insel landet man im Norden per Taxischiff und wird dann per Pickup zu den Stränden gebracht. Auf dem Taxischiff haben mal ne ganz andere Art und Weise sein Geld aufzubewahren kennen gelernt.
Auf Ko Samet gibt es echt nur Urlaub - Bungalows, Restaurants am Strand und Bars direkt am Strand und Geckos in allen Grössen. Mehr nicht - aber das reicht perfekt für ein tolles Wochenende.


08.06.2005 Mit den Finnen im Interpark
von Juergen Schafknecht

Mittlerweile war das Kontingent der Austauschstudenten komplett und wir nahmen das als Grund auch mal die Finnen Jari mit Freundin Jeni und Mikael kennenzulernen. Es schloss sich uns noch Egg (thai) an - der den Campus schon seit 6 Jahren sein zuhause nennt und sehr gut mit uns auskam. Und nachts krabbelt hier wesentlich mehr und wesentlich Grösseres rum.


06.06.2005 Studienbeginn, Fotos für das SIIT Magazin und Abends Pizzaparty
von Juergen Schafknecht

So jetzt gings dann los. Uniform an und mit viel Neugierde die erste Klasse geentert. Da Finnen und Franzosen recht kurz vor Studienbeginn ankamen hatten noch nicht alle Unifom, kein Problem. Von den Thais hatten eh nur die jüngeren Semester Uniform an, der Rest wusste bei welchem Prof. man muss beziehungsweise, dass es in der ersten Woche noch egal ist - bzw. generell. Na dann wurden die Franzosen kurz zurechtgemacht um ein Foto zu machen. Es war ein heißer Tag in Uniform und so wollten wir ihn gemeinsam mit einer Pizzaparty in meinem Dorm beschließen.


30.05.2005 bis 05.06.2005 Ankunft der anderen Austauschstudenten, Studentenleben vor Studienbeginn
von Juergen Schafknecht

So wieder zurück vom Trip kamen jetzt fast täglich die anderen Austauschstudenten an. Sobald einer ankam wurde der natürlich von P´um am Flughafen abgeholt und auf dem Campus rumgeführt - letztendlich wird man aber hier dann von den bereits den anderen Studenten "an die Hand" genommen. Do auch mit Toby, den wir gleich zum Einkaufen in Future Park mitnahmen, um nötigste Utensilien inklusive Thai-SIM-Card zu Kaufen. Shopping in Thailand ist anfangs sehr fremd - alles bunt, schrill und kitschig. Und dann noch die Plastiktüten Krankheit. Selbst wenn man hier ne Plastiktüte kaufen würde sie würden sie in eine stecken. Oder einen Besenstiel, dann wird der halt zu ne 1/6 in eine reingesteckt! Eine absolute Krankheit. Leider haben die dann auch immer nur kleine Tüten und so hat man dutzende Tüten. Thaistyle eben. Ebenso Thaistyle ist das man hier problemlos mit Einkaufswagen essen gehen kann. Der wird dann irgendwo im Restaurant geparkt wo Platz ist. Dann sieht natürlich ohne Einkaufswagen wie ein Packesel aus…

Am nächsten Tag machte ich mich dann gleich mit Toby zusammen auf, um etwas Downtown zu gehen. Direkt neben den Wohnheimen war aber Markt und so konnten machten wir gleich einen kleinen Abstecher. Ebenso die Campussightseeing-Bahn (sieht aus wie ne Ölsardinenbüchse auf rädern) war dann mal richtig im Einsatz da jetzt eine Woche vor Studienbeginn der Campus doch allmählich erwacht.
Downtown sieht man wie vielseitig Bangkok doch ist - man sieht aber auch was hier mit Arbeitssicherheit, Verkehr und Smog läuft - Fazit: bunt, laut, stickig! Dann in der Shoppingmall ist alles klimatisiert und man versteht warum die Thais sich hier so gerne aufhalten - es ist sauber, kühl und alles Thais sind eh konsumverrückt! Und abends ging es dann zusammen mit den Franzosen Rodolphe, Mathieu (beide frisch angekommen), Stefan, Basti, Nicky und Thaifreundinnen von Stefan Essen und danach noch ins SLIM auf der RCA. Dort spielte ne Thaiband und machte richtig Stimmung. Nachts um 3:00 dann ganz selbstverständlich ne Nudelsuppe am Strassenrand essen und eines der unzähligen Taxis schnappen.

Dann gingen wir mit den frisch angekommenen Japanern Tsuyoshi und Kogi im Interpark, welches ne Zone am Rande des Campus ist wo Restaurants, Imbiss und kleine Clubs aufgesucht werden, Essen. Man darf aber beim Wort Restaurant sich nicht täuschen lassen - es gibt halt essen dort und man kann hinsitzen. Dabei lernten wir auch ne Schweizerin kennen - Irene. Und nächtlich dann noch einen längeren Spaziergang heim.


13.05.2005 bis 17.05.2005 Banghadi-Campus mit Advisor Besuch und anschließend Flug nach Kuala Lumpur, Malaysia
von Juergen Schafknecht

Es war super spontan. Ich erzählte Stefan am 12. Mai, dass ich noch meine Freundin Moni (ebenfalls Studentin in Weingarten), die zur Zeit ein Praktikum in KL Malaysia absolviert, besuchen möchte und noch nicht weiß wann. Er meinte, dass seine Freunde auch in den nächsten Tagen in KL sind und er dort eh noch hin wollte - schon war der Flug gebucht. Am nächsten Morgen hatte ich noch mein erstes Treffen mit meinem Advisor Dr. Somrote im Bangkedi Campus, dort im Industriegebiet Bangkedi liegt eine Art SIIT Aussenposten, der durch eine extra Buslinie für Studenten verbunden ist. Danach sollte es dann direkt zum Flughafen und per AirAsia weiter gehen.

Der Flug ist recht kurz und man hat nach 1,5h schon wieder Boden unter Füssen, allerdings gewinnt man durch die Zeitverschiebung eine Stunde. KL Airport ist super modern und glänzt mit Marmor und Glas in teilweise recht beeindruckend skuriler Architektur. Moni treffen wir aber nicht hier - Treffpunkt ist bei KL ´S´entral - also mit dem KL Ekspres, einem Eilzug, der den Flughafen direkt mit dem Stadtzentrum verbindet. Dann schnell in Monis Appartmenthaus die Zimmernummer gemerkt, ein Blick aus dem Fenster auf KL bei Nacht und dann los was Essen. Mit dem Taxi (perfektes English, ein guter Kontrast zu Bangkok,es kommt einem fast zu einfach vor..) in die Innenstadt, überall Chinesische Restaurants - ich gleich "ah, gehen wir nach Chinatown?" - nö wieso, die Antwort. Die Chinesen haben hier in KL das Sagen und machen das grosse Geschäft, dementsprechend hoch die Anzahl an chinesischen Restaurants. Deshalb gingen wir dann auch in ein chinesisches Strassen - Restaurant, auch hier gutes Englisch.

Mittlerweile sehe ich ein großes Sprachdefizit in Bangkok - allerdings auch eine schwindende Herausforderung für Unterhaltung in KL. Na wie dem auch sei, wir haben uns auf die Empfehlung hin natürlich gleich Catfish bestellt - super lecker - auch wenn mich der Name noch heute im Unklaren lässt. Am nächsten Morgen der Blick wiederum aus dem Appartmentfenster. Und sofort wussten ich und Stefan wo wir noch hin wollten - Petronas Tower. Lässt man den Blick weiter nach unten schweifen sieht man woher KL seinen Namen hat - Kuala Lumpur steht für Dreckiger Fluss. Alles in allem ist der Platz hier Recht toll, aber es wurde noch besser, im 3.Stock befindet sich eine Poollandschaft mit Internetcafe und super Aussicht. Nach Baden und Frühstück gings dann los zu den Petronas Towers, anders als meine Erfahrung mit Bayoke II klappte das auf anhieb (KL ist aber auch übersichtlicher). Doch - der Schock war groß - heute keine Besucher und wenn geöffnet dann nur bis zur Skybridge, die Brücke auf halber Höhe die die beiden Türme verbindet. Na dann halt net, dachten wir uns und gingen Richtung KL Tower (421m). Der Taxifahrer bot uns gleich mit vielen Prospekten ne Tagestour an und wir nahmen an. Dort mit Tonbandführung ausgestattet kriegt man ne recht gute Vorstellung was KL ist und wo die wichtigen Gebäude stehen. Danach gings weiter zu den einer Zinnverarbeitenden Manufaktur und einer Batikproduktion, beide stellten sich mehr als Werksverkauf als Werksbesichtigung heraus… aber dann noch zu den Batu-Caves. Ein zeremonieller Festplatz für Hinduismus. Beeindruckend - überall bunte Figuren, Affen und viele, viele Stufen.


19.05.2005 bis 29.05.2005 Ko Phi Phi
von Juergen Schafknecht

Die Fahrt mit der Fähre allein war echt schön - mit vielen Felstürmen und kleine Buchten links und rechts vom Boot. Doch als ich Ko Phi Phi sah, wusste ich warum die Fähre fast leer war. Hier sah man die Spuren des Tsunamis.
Aber ich wusste zwei Dinge, die Leute hier brauchen Kunden, denn Tourismus ist ihr einziges Geschäft und ich brauch ne Auszeit von den Metropolen - also los. Natürlich hab auch ich, wie fast jeder der nach Thailand kommt, einen Tauchkurs im Hinterkopf. Im Reiseführer hochgepriesen als Paradies für Anfänger: Koh Thao (Insel an der Ostküste). Na mal schaun was die hier so bieten… Resümee, Koh Thao ist ein Witz gegen die Unterwasserwelt der Westküste, der Andaman Sea.Nach mehreren Dive-Office-Besuchen besorgte ich mir nen Bungalow. Freie Auswahl, alle (fast) leer.

Nur eine Hilfsorganisation namentlich Hi Phi Phi hat hier ordentlich Freiwillige auf die Insel gebracht. Die helfen denen die alles verloren haben wieder ein Geschäft zu errichten und die Insel zu gestalten. Aber zurück zum Tauchen - man sagt mir hier in jedem Dive-Office, dass Koh Thao abzocke und nur Werbung sei. Ups, wenn das stimmt hab ich ja noch mal Glück gehabt. Nun die Qual der Wahl, wo mach ich den Tauchkurs zum PADI Open Water? Ein Shop hatte gute Musik und eine freundliche schwedische Tauchlehrerin und war kein bisschen aufdringlich… VISA Diving. Hier sollte eine neue Leidenschaft von mir offenbart werden - Tauchen. Die Umstände konnten nicht besser sein. Keine Kunden - exklusiv Service. So begann ich mit dem Tauchkurs und war täglich von 8:00 bis 15:00 mit dem Tauchboot draußen und nachmittags an einem der Strände oder auf Entdeckungstour.

Ist man einmal unter der Wasseroberfläche hat man so viele Eindrücke, dass man alles andere vergisst und sich nur auf die antrainierten Routinen konzentrieren muss. Neben "Hawkbill" einer hier ansässigen und hier unter diesem Namen bekannten Seeschildkröte sieht man hier alles was ein Südseefischbuch hergibt. Nach jedem Tauchgang werden dann die Erlebnisse im persönlichen Tauchlogbuch festgehalten.

Die Insel umrunden und überqueren, zwei Entdeckungstouren. Zum einen kann man auf den Felsen an der Ostküste relativ leicht bei Ebbe vorankommen oder man nimmt den Pfad über den Aussichtspunkt (oben) . Der beginnt auf der Ton Sai Bucht - Seite mit steinernen Stufen und ist ab dem Aussichtspunkt ein Dschungelpfad mit Moskitoschwärmen. Dabei entdeckte ich dann auch, dass die Ostküste wesentlich entspannter und unter dem Motto Traumurlaub angesiedelt ist. Speziell die Bucht namens Tohko Bay hats mir angetan. Allerdings vermisst man dann die Hippie Bar (mit Feuershow), die Sunset Bar und die Reggea Bar alles super schöne Plätze (ok bei der Reggea Bar lass ich mit mir streiten..).

Allerdings sieht man hier immer noch viel Ruinen und leere Flächen, aber mit jedem der die Insel besucht steigt die Hoffnung der Bewohner. Nach absolviertem Adv. Open Water Kurs noch 3 Tage in der Tohko Bay relaxen und dann gings mal wieder nach Bangkok. Per Nightbus, also Fähre nach Krabi und dann den Bus (bei üblem Regen) nach Surathani zum Nachtbus.


18.05.2005 Flug nach Phuket
von Juergen Schafknecht

Moni hatte ja nur am Wochenende Zeit und Stefan musste für sein Praktikum bei PTT einen Termin in Bangkok wahrnehmen und flog am 17. bereits zurück. So wurde mir schnell klar, ich muss weiter ziehen. Inseln, Westküste, Strand und Sonne waren meine Helfer bei der Wahl der Richtung. Phuket war als einziger International Airport Ideal ;-) (weil keine Alternative) und danach dann weiter…mal schaun…

Der Flug von KL nach Phuket war wiederum sehr easy, Airasia ist hier echt ne Bank für Backpacker und Studenten. Günstig und ohne großen Aufwand bekommt man hier ein Ticket das mehr einem Kassenbon gleicht - ein Kinoticket ist edel dagegen… aber es funktioniert problemlos. Der Flug wiederum kurz und ohne großen Schnickschnack, dafür guter Aussicht. Zum ersten Mal bekam ich Südsee-Gefühle (Strand und Meer, jippie!).

Mit dem Taxi an der Westküste entlang und nach nem schönen Plätzchen Ausschau gehalten.. nichts - nur auf Massentourismus ausgelegte Hotels und große Strände. Phukettown verließ ich dann das Taxi und schaute mich nen halben Tag lang in der Stadt um - auch nicht das richtige. Es war bestimmt nur der erste Eindruck, aber der zählt so oft mehr als alles andere, so wollte ich runter von Phuket. Der Reiseführer zeigte noch eine letzte Chance auf: Chalong Bay. Vielleicht konnte man mehr Plätze sehen, wenn man langsamer reist (gedacht) - also nen lokalen Bus nach Chalong geentert. Das war richtig interessant - weil uneffektiv und thai-style pur. Der Fahrer benötigte für die 17km von Phukettown nach Chalong Bay 5h !! Kein wunder, wenn man alle 50m hält, älteren Leuten beim Einladen und Ausladen ihrer Waren hilft und auf die Leute an der Haltestelle wartet, weil man weiß sie kommen…. Dann noch ein kleiner Umweg zu Verwandten kurz gehupt und Lunchpaket geholt…

Es war für mich eine tolle Erfahrung, wie schön gemütlich und sehenswert Busfahren sein kann. Aber in Chalong angekommen fand ich dort eine riesige Bucht mit dutzenden von Schiffen und einem 1km langen Pier vor - Strand und Ruhe musste man erst durch eine Taxibootfahrt auf eine umliegende Insel erkaufen - aber auch nur Tagestouren… grrr Zimmer an der Bucht gebucht - Ko Phi Phi wurde mir mehrfach empfohlen, also dahin. Ticket gebucht, morgen früh geht's mit der Fähre los.


11.05.2005 Lumphini Park und Bayoke Sky II
von Juergen Schafknecht

Die letzten Tage wurde ich durch Bangkok geführt - nun war es an der Zeit mal allein auf Tour zu gehen. Ein Blick in den Guide und ich war auf dem Weg. Mit dem Microvan zum Victory Monument, einem Verkehrsknotenpunkt. Von dort gings mit dem Skytrain weiter Richtung Lumphini Park. Die Skytrain ist recht hoch und man sieht recht weit in die total bebaute Landschaft / Bangkok hinein. Ebenso sieht man von hier dann auch schon mein Nachmittagsziel: Bayoke Sky II, das höchste Gebäude Thailands. Aber zunächst auf dem Weg zu Park wieder ein Ghosthouse. Dieses ist sehr prächtig und steht demnach wohl auch für ein Hochhaus. Der Klassenunterschied ist nicht immer in Bangkok sichtbar, aber wenn er sichtbar wird dann meist krass. Dieses Bild ist von der anderen Strassenseite des Ghosthouses. Dann erreichte ich den Park und sah fremde Bewässerungsmethoden, aber praktisch. Natürlich ist der Park auch mit Tempeln gefüllt. Da die Thais die Sonne meiden (schönheitsideal weisse haut) ist an einem so schönen Tag der See mit den Tretbooten leer. Die liegen lieber im Schatten. Dann gings zu Bayoke Sky II, zunächst wurde ich natürlich in die falsche Richtung gelotst. Aber am Ende fand ich das höchste Gebäude des Landes dann doch - aus den Strasseschluchten hat man einfach keinen Weitblick. Die Aussicht war trotz smog umwerfend. Nur Häuser, ein Meer aus Gebäuden und ab und zu ein Stadion oder ein Park. Und 380 meter sind hoch! Das einzig krasse an diesem Nachmittag war das die Aussichtslobbycrew sich in der Aussichtslobby schminkte, auch die Männer, oder nur die Männer - Thaistyle.


10.05.2005 Campussightseeing und Shopping
von Juergen Schafknecht

Wollte den heutigen Tag ruhiger gestalten und musste eh noch den Schlafmangel irgendwie wettmachen. Deshalb bei 38-40 grad erstmal einen Campusspaziergang wagen (warum auch nicht) - schwitz! Das Klima hier ist nur mit Klimaanlage auf Dauer zu ertragen, soviel ist klar. Mein Gott ist der Campus gross! Jetzt verstehe ich auch warum hier Sightseeingtouren per "bus-schiff" gemacht werden. Das Gelände ist ein altes Asian Games Gelände von den Spielen 1998. Aber alles sieht hier älter aus, wurde wohl alles recht fundamentlos errichtet und so gibt es überall abgesoffene Bordsteine oder Wege… passt aber wunderbar in den Lebenstil der Thais, sie sind sehr gemütlich und solange alles funktioniert muss man auch nichts ändern. Tempel gibt's überall und die sind echt prächtigst, das schmücken von Gebäuden verstehen sie. Als ich dann die runde durch die Sportanlagen der Asian Games Area weiterführte endeckte (!) ich ein Fussballstadion, einen Aquadome (grossen Schwimmbad) und mehrere kleinere Stadien. Dann gings zum SIIT Hauptgebäude, auf dem Weg dahin sah ich mehrere Canteens und einen Überdachten Gang der sich Kilometerlang kreuz und quer durch den Campus zieht. Zuletzt noch ein Blick von oben achter Stock aus dem Gebäude meiner Mitstreiter und dann gings zum externen Campus der SIIT in Bangkedi wohl eine habe Stunde mit dem Bus entfernt.


09.05.2005 Suum Luam Night Bazaar und Nana
von Juergen Schafknecht

Und es sollte nicht ruhiger werden, am nächsten Tag kamen wir erst später aus den Betten. Hatte zum ersten mal das Gefühl der Flug hätte mich beeindruckt. Abends dann der Weg zum Suan-Lum Night Bazaar. Dort gibt es sehr sehr viele kleine (2 auf 2 m) Stände und jeder Stand spezialisiert sich natürlich. Da Pink die Lieblingsfarbe der Thais ist findet man natürlich auch Läden dafür. Am Rande des Areals findet sich etwas Bizarres, ich hatte ja viel erwartet aber das überraschte mich dann doch. Eine Art Biergarten! Auf einer Fläche von einem Fussballfeld umringt von Ständen stehen dutzende Tische und Stühle und jetzt der Clou. Hier sind europäische Biermarken am Start. Die haben auch ihre Werbetrommel angepasst, so rennen hier die Bedienungen in aufreizend engen Kostümen der jeweiligen Brauerei rum. Bestellt man an einem Tisch verschiedene Biersorten kommen dementsprechend viele Bedienungen…Was ich hier vor allem an den Nachbartischen sah, war eine Vorliebe der Thais für selber Bierzapfen, so kann man sich eine 3 Liter Biersäule samt Zapfanlage an den Tisch bringen lassen. Ach ja und relativ unbeachtet vom Publikum spielte auf einer recht grossen Bühne ein Coverband mit recht aufwendigem Showprogramm mit Tanzeinlagen und Kostümen.
Danach war die Nacht noch zu jung um nicht noch mehr sehen zu wollen. Eine beliebte Ecke für das späte Nachtleben ist Nana. Dort finden sich unzählige Stände beidseits des Gehwegs über kilometer, in den Nebenstrassen finden sich Clubs und Bars mit teilweise zu vielen älteren Europäern als Gästen… Natürlich musste ich dort sofort die Nationalfrucht Thailands probieren: Durian oder auch Stinkfrucht genannt - zurecht - riecht eklig schmeckt aber wie Sahnecreme oder so. Ebenso findet sich hier die gewisse extraportion Proteine. Danach war Nana hinter uns, aber wir hatten eine wirre Diskussion über Unterschiede bezgl. Hochschule und Universität und Jobchancen, Einstiegsgehältern, weiß der Geier was. Diese endet dann früh morgens als Balkondiskussion.


08.05.2005 Future Park und Khao San Road
von Juergen Schafknecht

Als man mich am nächsten Tag gleich wieder an die Hand nahm und mich zum Future Park einer Shopping Mall mit amerikanisch Ausmaßen mit nahm, lernte ich zunächst das Verkehrsmittel Pick up oder Song thau genannt auf dem Campus etwas kennen. In der Mall selbst deckte ich mich mal mit dem nötigsten ein und musste feststellen, dass ich viel zu viel mitgebracht habe, was ich hier günstiger erstehen hätte können. Die thais fahren voll auf Farben ab. Hab mir grün als Farbe zum Spass rausgesucht und fast die ganze Beute des Einkaufsbummels dann in der Farbe gekriegt. Danach kurze Verschnaufpause, dann gings wieder Richtung Downtown, wie man hier sagt wenn man am Stadtrand wohnt. Zur Khao San Road, der Touri-Strasse in Bangkok. Hier kommen viele Busse an und es gibt viele bunte Geschäfte und Leute. Natürlich wurde ich wiederum gleich befreundeten Thais vorgestellt, die Menschen hier sind deutlich fröhlicher und freundlicher als in Europa (meine Sicht).


06.5.2005 Hinflug, Ankunft am 07.5.2005 am Don Muang International Airport in Bangkok anschließend erster Eindruck von Bangkoks Nachtleben
von Juergen Schafknecht

Nach meinem Abschied, wurde von meiner Freundin und meinen Freunden Gregor und Heiko zum Flughafen nach Frankfurt gebracht, begann mein Abenteuer Südostasien. Zunächst ging es durch die Nacht nach Doha wo ich 3 Stunden Aufenthalt hatte und danach gings mit ner grösseren Maschine nach Bangkok. Dort wurde ich von Bastian, seiner Freundin Nicky, Stefan, Oh und ihrer Freundin wärmstens empfangen - zumindest dachte ich das, man hatte sich nämlich etwas Nettes für mich einfallen lassen - ich musste noch auf dem Flughafen eine Uniform anziehen ansonsten dürfte ich nicht auf den Campus. Sie hatten auch zweierlei grössen dabei, zu gross und zu klein (Hose). Danach wollten sie mich noch ins Nachtleben locken, nichtsahnend, dass ich den ganzen Flug geschlafen habe und topfit war. Ich sagte ja, sie waren überrascht. Also gings zu einer Strasse die Wochenends zu einem riesigen Club mutierte, überall kleine Tische und Sessel und laute Musik. Ein gelungener Einstand.


1.5.05 Zurueck in Thailand
von Stefan Harder

Nach meinem ca. 4 wöchigen Heimaturlaub im schönen Deutschland bin ich nun seit dem 1 Mai wieder im doch etwas heißeren Thailand. Der Grund dafür ist diesmal jedoch nicht wie bisher ein Theoriesemester am SIIT sonder mein Praxissemester. Die Suche nach einer geeigneten Stelle im asiatischen Raum stellte sich nach mehreren Absagen als nicht ganz so einfach heraus wie zu beginn angenommen. Ein Beispiel dafür, war eine geeignete Stelle in Australien. Zu Beginn waren die Aussichten dafür ganz gut, jedoch ist diese Stelle dringend ab Ende Februar bzw. Anfang März zu besetzen gewesen. Leider begann mein Prüfungszeitraum am SIIT erst Anfang März und ich hatte somit bis ende März Prüfungen zu schreiben. Somit war es leider nicht möglich in die Endauswahl für diese Stelle zu gelangen. Bei der Vergabe anderer Stellen, z. B. in China ist eine sehr lange Vorlaufzeit oftmals erforderlich und es existieren außerdem nicht übermäßig viele Praxissemesterstellen in diesem doch sehr bedeutenden Weltmarkt.
Nichts desto trotz versuchte ich es weiter und hatte schließlich zwei gute Angebote im mir doch sehr ans Herzgewachsene Bangkok in der Tasche. Näheres jedoch später.

Mein erster Direktflug von Frankfurt nach Bangkok verlief diesmal leider nicht ganz so entspannend wie die bisherigen Flüge mit Zwischenlandung. Grund für den unentspannten Flug war der unglückliche Sturz eines älteren Mannes am Frankfurter Flughafen. Dieser Sturz auf sein künstliches Hüftgelenk verursachte dem 78 jährigen Mann solch starke Schmerzen in der rechten Hüfte, dass er während des Fluges nicht mehr laufen konnte. Leider wurden die Schmerzen für ihn erst unerträglich als er auf dem Weg zur Toilette gerade an meine Rückenlehne ankam. Der Herr muss wahrscheinlich höllische Schmerzen gehabt habe, denn er stöhnte bei jedem Versuch sich zu bewegen sehr laut auf. Dieses stöhnen endete eher in einem lauten Aufschrei. Unglücklicherweise reiste der Unglückspilz ohne Begleitung und konnte auch keine Silbe englisch. Zusätzlich konnten die Flugbegleiter auch kein Deutsch. Kurz um, ich bot den Flugbegleitern und dem Herrn meine Hilfe an um ihn zum einen zur Toilette zu hieven und zu dolmetschen. Da der Mann sehr rüstig war und sich absolut nicht bewegen konnte, hievten wir Ihn mit seinem Einverständnis erst mal auf einen freien Sitzplatz. Den Weg zur Toilette konnten wir uns nun auch sparen, da er unter den Schmerzen nicht mehr alles bei sich behalten konnte und nun eine nasse Hose besaß.

Die freundlichen Flugbegleiter trockneten Ihn so gut es ging ab und sprühten etwas gegen Geruchsbildung über seine Hosen. Ein hilfreicher Arzt kümmerte sich während des Rests des Fluges um den Patienten und versorgte ihn mit leichten Schmerz- / Beruhigungsmittel. So konnte er ein paar Stunden schlafen bevor er sich auf neue Abenteuer in einem Bangkoker Krankenhaus einlassen musste.

Am Bangkoker Flughafen wurde ich auch schon von einem kleinen Empfangskomitee erwartet und fühlte mich nach wenigen Augenblicken doch schon wieder wie zuhause.

Für die ersten Wochen war klar, dass ich bei Basti und seiner Freundin Nicky (kam am Tag meines Heimfluges an) wohnen kann. Die beiden wohnen wie bisher auf dem Rangsit-Campus, jedoch in einer größeren Wohnung als zuvor. (Wohnzimmer und zwei Schlafzimmer). Besser gesagt sie hatten zwei Schlafzimmer, denn in einem wohne ja ich jetzt vorübergehend. Meine Rückkehr wurde auch am ersten Tag/Abend gleich ausgiebig gefeiert und ich hatte zumindest in dieser Nacht keinerlei Probleme einzuschlafen.

In meiner ersten Woche hatte ich dann auch schon gleich Gelegenheit für ein erstes Treffen mit meinem Betreuer für das Praxissemester. Ich werde mein Praxissemester hier in Bangkok bei PTT Public Company Limited, einer der größten thailändischen Firmen absolvieren. PTT ist in der Öl- und Gasindustrie tätig. Mein Tätigkeitsfeld befindet sich in der englisch sprechenden Abteilung internationales Marketing und Vertrieb für Aviaition und Marine (Luftfahrt und Schifffahrt).

Diese einmalige Möglichkeit, nicht nur in einem anderen Land zu leben, sondern auch in einer dort ansässigen Firma zu arbeiten, sehe ich als große Gelegenheit meine interkulturellen Erfahrungen zu auszubauen und zu vertiefen. Zumal es sicherlich sehr interessant sein dürfte Erfahrungen über die thailändische Firmenkultur, thailändische Arbeitsweiße, Hierarchieebenen, Kommunikationswege usw. zu erlangen und diese im Gegensatz zu europäischen Firmen zu sehen. Vor ca. zwei Woche hatte ich dann auch schon vorab Gelegenheit meine Kollegen und Chefs kurz kennen zu lernen. Bei einer kurzen Einführung in meiner zukünftigen Abteilung im 19. Stock des Hauptgebäudes ergaben sich schon erste interessante Gespräche die es sicherlich gilt weiter zu vertiefen.


Mein neues Zimmer
In der Zwischenzeit hatte ich nun auch schon Gelegenheit mir mit Hilfe von ein paar Freunden eine neues Apartment in der Nähe meiner neuen Arbeitsstelle zu finden. Die Anforderungen an mein neues Zimmer waren allerdings nicht ganz einfach zu erfüllen, zumal es nahe der Firma sein sollte,Möbliert mit Schreibtisch und Bett, nicht zu teuer … Zu guter letzt habe wir ein ganz passables Zimmer im "SNP Menssion" nahe der ersten BTS-Station gefunden und ich bin sehr zufrieden damit. Das Zusammenpacken meiner Sachen stellte sich schnell als reinste Strapaze heraus und ich musste so manch einen Liter Schweiß dankend zurücklassen. Glücklicherweise halfen mir Basti, Nicky, Aw und der erst kürzlich angekommen japanische Student Koji beim tragen, und somit verlief Umzug an sich recht reibungslos und nach mehreren Fahrten waren dann auch alle Gegenstände in meiner neue Heimat untergebracht.

Natürlich wurden viele Tage von nun an von shopping geprägt, denn Hemden und Stoffhosen sind hier mehr als üblich. Nur gut, dass die Preise einiges niedriger sind als in Deutschland und somit das Einkaufen hier zum richtigen vergnügen werden kann. Für ca. 100€ bekommt man doch mal 4 schicke Hosen und 4 gute Hemden.


Ankunft Jürgen
Es müsste der 6. Mai gewesen sein, an dem ich dann auch "endlich" Verstärkung von meiner Hochschule aus Weingarten bekam. An diesem Tag war die Ankunft von Jürgen Schafknecht (TM-Student) der im kommenden Semester ebenfalls am SIIT ein Auslandssemester absolvieren wird. Basti, Nicky,Oh, Gif und ich bereiteten ihm ein entsprechendes Empfangskomitee am Flughafen. Direkt nach seiner Ankunft erlabten wir uns einen kleinen Spaß mit Jürgen und erzählten ihm, dass man das Unigelände nur mit Uniform betreten darf und er sich unbedingt hier am Flughafen umziehen muss. Um alles echt wirken zu lassen, kleideten wir uns ebenfalls in Uniform und brachten ihm gleich einen Satz Hosen und Hemden mit. Natürlich wusste er nichts davon das die ganze Sache nur gestellt war und das betreten des Geländes natürlich auch in zivil gestattet ist. Somit blieb dem Frischling nichts anderes übrig, als mit zu spielen.

Die ersten Tage verbrachten wir dann auch mit einer großen Einführung in die Bangkoker Innenstadt und allem was dazu gehört. Z.B.: Suan-Lum-Night-Bazaar, German Bier, leckere Insekten die wir, Nana, Hallo Kitty, Lady Boys…




ab hier Stefan und Juergen
bis hier Stefan und Wolfram

22.01.05 Traditional Football Thammasat-Chulalongkorn
Einmal im Jahr treffen die zwei renommiertesten Universitäten Thailands im Fußball aufeinander. „Unsere“ Thammasat gegen die Chulalongkorn. Nach mehrjähriger Niederlagen- und Unentschiedenstrecke konnte die Thammasat dieses Jahr das Spiel wieder für sich entscheiden (1:0). Interessanter als das Spiel waren die bunten Aktivitäten auf den Rängen und die after-match-party im Liberty Building. Stolz trugen wir unsere Traditional Football Shirts .



13.01.05 Seilziehen
Nachdem die Fußballer des SIIT bereits die Nachbarfakultät der Thai Engineers geschlagen hatten, taten auch wir etwas, um den glorreichen Ruf des SIIT weiter zu heben. Angefeuert von Mob und Cheerleadern beteiligten wir uns am Seilziehen . Es dauert nicht lange bis die Thai Engineers dreimal über die Mittellinie gezogen wurden. Ist ja auch kein Wunder, verschiedene Gewichtsklassen .


05.01.05 Midterm- Klausuren
Midterm- Klausuren stehen an. Es wurde fleißig gelernt und (fast) alle Klausuren mit guten Noten bestanden. Erwähnenswert sind hierbei einige Fragen der „Thai Studies“ Klausur: „Wie heißen die Frühlingsmonate in Europa?“ (Ein Thaischwabe beantwortete dies mit Januar, Februar, März)
„Wieso schmeißen europäische Bauern Dünger auf die Felder?“
Natürlich wurden auch Fragen zur thailändischen Geschichte gestellt: „In der Regentschaft welches Königs war der Halley Komet zu sehen?“ Antwort : Somdet Phraramathibodi II (Thaischwaben wussten es!)
Mit voller Punktzahl wurden die Antworten der Thaischwaben auf die Aufsatzfrage bewertet: „Denkst du, du bist in guter psychischer Verfassung? Begründe!“


Klassenausflug nach Lopburi
Der gesamte "Thai Studies" Kurs inklusive uns traf sich am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr am SIIT Hauptgebäude in Rangsit um sich auf den Weg nach Lopburi zu machen. Lopburi ist eine der geschichtlichen Hochburgen in Thailand und liegt ca. 150 km entfernt von Bangkok. In dieser Stadt residierten die Könige King Narai the Great (starb ebenfalls hier) und King Rama IV. Die Stadt Lopburi ist ebenfalls bekannt unter dem Namen "Stadt der Affen". Dieser Beiname benötigt meiner Meinung nach keinerlei weiterer Erklärungen, denn er spricht für sich. Es ist deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass wir zahlreiche Affen bereits bei unserer hinfahrt sehen konnten.

Während unseres Ausfluges besichtigten wir vier verschiedene historische Plätze. Der erste mit dem Namen Wat Phrasirattanamahathat , der zweite "The Kraison-Sriharaj Residental Hall or The Yen Hall" , der dritte Phra Narai Rachanivej (auch genannt Suttha Sawan Hall und Phiman Mongkut Hall"), und zuletzt das ehemalige Gebäude mit dem Namen "Official residence for Ambassadors of Wichayen house".

Um einen kleinen geschichtliche Eindruck zu verschaffen, möchte ich kurz ein paar Randdaten der Stadt Lopburi erläutern. Lopburi wurde während der Dvaravati Periode (6th-11th Jahrhundert) erbaut. Jedoch wurde es im 10 Jahrhundert in das Angkor Empire eingegliedert. Im späten 13th Jahrhundert wurde Lopburi von der Stadt Sukhothai aus regiert und währen der Ayutthaya Periode wurde es aufgrund ihrer strategischen guten Lage zwischen drei Flüssen fast zur damaligen Hauptstadt erklärt.

Unglücklicherweise mussten wir beim besuch unserer ersten historischen Besichtigungstour feststellen, dass unser Guide leider nicht englisch spricht sondern nur Thai. Somit waren wir auf die großen Informationsschilder am Eingang angewiesen. Glücklicherweise konnten uns einige Mitstudenten ebenfalls noch interessante Details über die Ruinen erzählen . Im Anschluss an unseren zweiten ebenfalls sehr beeindruckenden Platz von dem aus voraussichtlich die ersten Astronomischen Forschungen in Thailand betrieben wurden ging es auf direktem Wege zum Mittagessen. Bei einem gediegenen Thailändischen Büffet mit allerlei Leckerein wurden weitere geschichtliche Aspekte von Thailand, aber auch von Deutschland ausgetauscht.

Als sehr beeindruckend empfanden wir einen großen goldenen und einen kleinen versteinerten Affen im Eingangsbereich des Hotels, so dass niemand mehr daran zweifeln konnte, dass wir tatsächlich in der Stadt der Affen gelandet sind. Mit einem wohligen Gefühl im Magen fuhren wir weiter zum Phra Nara Racanivej . Er befindet sich an einem Flussufer und wurde von King Narai um das Jahr 1663 erbaut. Phra Narai besteht aus 3 Teilen. Der äußere Teil im Osten mit dem "Parliametn house" und dem "Treasury Department". Der mittlere Teil besteht aus einem "Elephant Kraal" und einem "Horse Kraal". Im inneren Teil befindet sich die Residenz Gebäude (Chantarabhisam hall, Suthasawan hall und Dusitsawan Tanyamahaprasart hall). King Narai selbst pflanzte dort Lomon- und Orangenbäume und verstarb am 11 Juli 1688 in diesem Gebäude . Auf dem Gelände des Palastes befand sich außerdem ein sehr interessantes Museum über die frühe Geschichte der thailändischen Kultur . Leider war es uns nicht erlaubt im inneren des Museums Bilder zu machen. Wobei es für uns sehr interessant war die verschiedenen Haltungen und Bedeutungen Buddhas näher erklärt zu bekommen. Als unseren letzten historischen Ort hatte unsere freundliche Lehrerin das ehemalige Botschaftsgebäude ausgewählt. Dieses Gebäude diente 1868 ebenfalls als Wohnhaus für den damaligen griechischen- und französischen Botschafter. Überaschenderweise entdeckten wir im mittlern Teil des Areals die Ruinen einer katholischen Kirche. Zum krönenden Abschluss wurden wir mit original thailändischen Desserts eingepackt in Bananenblättern verwöhnt. Der anfangs etwas ungewöhnliche Geschmack entwickelte sich zunehmend und wir mussten letztendlich zugeben, dass es sich dabei wirklich eine kleine Delikatesse handelt.

Natürlich darf bei den fotoverliebten Thais und wie bei jedem gemeinsamen Ausflug ein Gruppenbild zum Abschluss nicht fehlen. Auf dem Weg zum Bus bemerkten wir dann auch warum wir nie größere Probleme beim überqueren der sonst doch stak befahrenen Straße hatten.


23.12.-27.12.04 Weihnachten in Chiang Mai und Dschungeltrekking
Weihnachten verbrachten wir im Norden Thailands in Chiang Mai. Am Heiligabend wurde vornehm gespeist und für die musikalische Untermalung sorgte die ortsansässige Blaskapelle. Die nächsten 3 Tage stapften wird dann gemeinsam mit vier Texanern, drei Australiern, zwei weiteren Deutschen und Dschungelguide Piroon schweißgebadet durch den Dschungel, übernachteten bei Bergvölkern, ritten auf Elefanten (unser Elefant dachte nur ans Essen und fraß jeden Baum kahl) und heizten mit einem Bambusfloß , das leider beim ersten Fahrversuch sank und erst wieder repariert werden musste, den Mae Taeng Fluss runter. Fazit: traumhafter Trip, ein Muss!!! Opfer eines gemeinen Schuhdiebs Nach Rückkehr aus dem Dschungel erfuhren wir vom Tsunami- Unglück. In Wohnheimen und Sporthallen auf dem Uni-Campus wurden Touristen aus den betroffenen Gebieten untergebracht. Die Organisation war hervorragend, Ansprechstellen für jede Nation waren eingerichtet und selbst nach der Abreise der letzten Touristen stapelten sich noch Lebensmittel, Klamotten und andere Hilfsgüter. Zeitungsartikel Bangkok Post vom 29.12.04 Zeitungsartikel Bangkok Post


20.12-21.12. Fussball Thailand-Deutschland
Klinsi und seine Jungs sind in der Stadt. Am Vortag des Spieles wollten wir uns beim angesetzten Training überzeugen, dass die Jungs die Sache auch ernst nehmen. Aber nix wars, Training wurde abgesagt. Offizieller Grund dafür: Barbecue, damit sich die Mannschaft besser kennen lernt. Inoffizieller Grund (von den Fernsehleuten): Der Mannschaft sei es zu heiß und die Busfahrt durch den Bangkoker Verkehr sei zu anstrengend. So zogen wir enttäuscht mit den anderen, vor allem thailändischen Autogrammjägern, wieder von dannen. Mit Aw fuhren wir am nächsten Tag zum Rajamangala Stadion. Die Stimmung im Stadion war trotz der geringen Besucherzahl sehr gut, die Laolawelle machte die Runde. Der deutschen Mannschaft war das fehlende Training anzumerken und die Reporter hatten einen schweren Job, das Spiel gut zu reden. Die Hämesprüche der thailändischen Studenten schon in Ohren, schossen die Herren Nationalspieler glücklicherweise noch ein paar Tore kurz vor Schlusspfiff. Nach Spielende machten wir noch eine Rasenbegehung ob vielleicht der Rasen schuld am wenig lobhaften Auftreten der deutschen Mannschaft war.


17.12.-19.12. Ratchaburi
Das Wochenende verbrachten wir in Ratchaburi, einer Stadt ca. 100km westlich von Bangkok. Die Anreise machten wir mit der Eisenbahn vom Bangkoker Hauptbahnhof Hua Lamphong und wieder einmal mehr kamen wir in den Genuss des hohen Servicegrades in Thailand. Für die 8€ Ticketpreis wurde Essen serviert, Decken gereicht und ein Angestellter begleitete einen zuerst zum Sitzplatz und beim Aussteigen zum Ausgang und öffnete sogar die Tür. Unglaublich! Da wir erst um halb zwei nachts ankamen, liefen wir zuerst ziemlich verloren in der Stadt umher, denn die Hotels im Reiseführer gabs entweder nicht oder waren geschlossen. Aber glücklicherweise sind in Thailand die Menschen sehr hilfsbereit. Die Wächter vom Nationalmuseum erkundigten sich ob wir keine Bleibe für die Nacht hätten und, nachdem wir unsere Lage erklärt hatten, telefonierten sie jegliche Hotels in der Stadt an, ob noch ein Zimmer frei ist. Nachdem ein freies Hotelzimmer gefunden wurde, fuhren sie uns sogar noch mit ihren Motorrollern dorthin! Erneut Unglaublich! Den nächsten Tag begannen wir mit einem Frühstück im Restaurant gegenüber dem Hotel. Dort wurden wir von 2 Thais angesprochen, ob wir denn schon einen Reiseführer hätten und so mieteten wir uns schließlich ein Auto und 2 Reiseführer für den ganzen Tag, gesamte Kosten 14€! Unser erstes Ausflugsziel war das alte Wat Mahathat , wo wir unter anderem den Klängen traditioneller thailändischer Instrumente lauschten. Das nächste Ziel war eine Wassertopffabrik. Diese traditionell verzierten, handhergestellten Töpfe bekommt man in Thailand sehr oft zu sehen. Ein Töpfer sprach sehr gut Deutsch, da er in Deutschland Kunst studiert hatte, und so bekamen wir alles genaustens erklärt. Als nächstes fuhren wir zur Khao Binn Höhle, einer riesigen Tropfsteinhöhle . Die Stalaktiten, Säulen und Tropfsteinwasserfälle werden von bunten Lampen ausgeleuchtet, was dem Ganzen ein gespenstiges Ambiente verleiht. Ein kleiner Tierpark bildete das Ende unseres Ausfluges. Nur durch einen etwas wackligen Maschendrahtzaun getrennt, sahen wir dem Tiger ins Auge . Beeindruckend, diese Tiere , streicheln war aber nicht drin . Kleine Schlangen können einen auch schon würgen . Dass die größere Verwandte 2 Meter neben uns ein Nickerchen machte , stellten wir erst später fest. Affen sind untereinander nicht die größten Freunde, vor allem wenn’s ums Essen geht. Da wird um jede Banane gehauen, getreten und gebissen. Als Dankeschön für unsere Fütterung knickten sie noch die Antenne unseres Autos ab.


3.12.2004 Motor Expo und anderes (Stefan)
Das Messehighlight 2004, die Motor Expo durfte ich laut Vin einem thailändischen Mitstudenten unter keinen Umständen verpassen. Kaum gesagt schon getan. Keine Stunde später befanden Vin und ich uns auch schon mittendrin. Umringt von vielen schnellen- und schönen Autos . Natürlich dürfen auf einer solchen Ausstellung mit schönen Autos die schönen Frauen nicht fehlen . Die thailändischen Schönheiten stellten sich nach kurzer Zeit als mindestens genauso wichtig heraus wie die zur Schaugestellten Autos. Zumal Vin einen riesigen Spaß daran gefunden hatte alle Frauen zu fragen ob sie bereit wären mit mir zusammen ein Foto zu machen . Kurz bevor wir die Ausstellung verließen, gönnten wir uns noch eine Pause auf dem Massagestuhl . Zu guter letzt durfte ich noch vor einem schicken Polizeimotorrad in Position gehen . Im Anschluss daran ging es jedoch nicht wie ich gedacht hatte wieder zurück auf den Campus, sondern Vin hatte sich ein schönes Programm für mich ausgedacht. Wiederum nur kurze Zeit nach dem wir die Messe verlassen hatten, befand ich mich zusammen mit Vin und seiner Freundin auf einer großen Thai-Chinesischen Hochzeit in einem mit Kronleuchtern ausgeschmückten Ballsaal des Sofitel Central Plaza . In gemütlicher Atmosphäre wurden mehrere Ansprachen gehalten und die überdimensionale Hochzeitstorte mit einem Degen angeschnitten. Mit knurrendem Magen ließen wir uns von dem 9-gängigen Hochzeitsmenü mit feinsten chinesischen Speisen verwöhnen. So ein Menü will natürlich erst mal gut verdaut werden oder? Ja, darum war für den Abend noch nicht Schluss, sondern wir machten uns um ca. 23.00 Uhr auf den Weg zum CocaCola Amüsementpark . Dies ist so etwas wie ein kleines Oktoberfest, mit vielen Spielständen, Losverkäufern und wilden Karussells . Nach einer höllisch schnellen fahrt mit einem dieser thailändischen Geräten war auch schon wieder genug der guten Dinge. Zwei kleine Errungschaften schmücken seit diesem Abend mein Zimmer, am besten ihr schaut euch die Bilder an!


26.11.2004 Luang krathong (Lichterfest)
Am Vollmond im November wird der Flussgöttin Mae Khingkhe dafür gedankt, dass sie uns mit Wasser versorgt und man entschuldigt sich für die Verschmutzung des Wassers. Traditionell werden kleine Boote aus Bananenstrünken mit brennenden Kerzen, Räucherstäbchen und Blumen geschmückt und kleine Spenden hinzugefügt . Nachdem wir unsere Boote selbst gebastelt hatten, setzten wir sie ins Wasser und ließen sie treiben auf das uns die Flussgöttin weiter mit Wasser versorgt. Das Fest wird in Thailand sehr groß gefeiert, unzählige Essens- und Vergnügungsstände sorgten für einen unterhaltsamen Abend und sogar eine Miss-Wahl fand statt. Ein toller Sonnenaufgang bildete den krönenden Abschluss dieser unvergesslichen Nacht. Nach Sonnenaufgang sammelten dann Kinder noch die Spenden auf den Booten ein.


25.11.2004 Klongs Tour
Mit einem gemieteten Boot unternahmen wir eine Fahrt durch die Wasserkanälen Bangkoks, Klongs , genannt. Statt Autos und Straßen gibt’s hier Boote und Kanäle, jedes Haus hat seine eigene Anlegestelle und selbst Supermärkte sind vorhanden. Im Wasser schwimmen viele Fische, was man sich beim ersten Anblick der Dreckbrühe gar nicht vorstellen kann.Mit einem Klongs-Bewohner redeten wir noch über das Leben in den Klongs.


German Beer Hall
Nach einem harten Studientag mit anschließender Shoppingtour im Futurepark hatten wir uns darauf geeinigt den Tag bei einem gemütlichen Feierabendbier ausklingen zu lassen. Bestens dafür geeignet erschien uns die German Beer Hall gleich gegenüber vom großen Shoppingcenter. Die sehr gut gefüllte Halle sprach für die gute Qualität der hier angebotenen Getränke und Speisen. Aus der Getränkekarte konnten wir in Erfahrung bringen, dass hier das Bier ganz getreu nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Die Auswahl reichte von Pils über Ducklesbier bis hin zu Weizen. Damit es den Gästen nicht langweilig wird finden täglich diverse Tanz bzw. Gesangsaufführungen statt. Das Programm gleicht manchmal fast einem Faschingsprogramm gemixt mit traditionellen Aufführungen. Kurz darauf werden dann jedoch Lieder aus den aktuellen Thai-Charts und weitere berühmte englischsprachige Lieder perfekt nachgespielt und tänzerisch begleitet. Das eindrucksvollste war jedoch der gebotene Service, schon bevor unsere Gläser leer getrunken waren, kam auch schon unaufgefordert die Bedienung und schenkte uns nach. Um dies zu verstehen, sollte man sich das nächst Bild genau anschauen . Dies spricht zwar nicht unbedingt für die Bierkultur, und jeder Bierbrauer würde sich die Haare raufen, aber Spaß muss sein.


20.11.2004 Catuchack-Weekendmarket
Der Catuchack-Weekendmarket ist der größte Markt Bangkoks und man bekommt dort einfach alles was man sich vorstellen kann. So findet man in den unzähligen kleinen Gassen unter anderem Tiere wie Fische, Mäuse, Streifenhörnchen , Schildkröten, Hunde, Schweine, … aber natürlich auch Klamotten zu Spottpreisen. Hier rüsteten wir uns auch für das Fußballhighlight im Dezember in Bangkok, Thailand - Deutschland, aus und kauften uns für je 2 € ein Deutschlandtrikot. Auf dem Catuchack kann man auch den Suppenkasper und originale Thaicowboys antreffen.


13.11.2004 Ko Samet
Nach der ersten aufregenden Woche an der Uni waren wir auch schon wieder “reif” für die Insel und fuhren deshalb zusammen mit Aw, Miau, Ai und Adrian , einem weiteren Weingartener Student der sein Praxissemester in Malaysia absolviert, auf die Insel Ko Samet . Bei der Hinfahrt mussten Stefan dem Vorabend Tribut zollen. Der spontane Inselurlaub war geprägt von ruhigen Strandmittagen, Massagen , gutem Essen und geselligen Abenden bei denen über kulturelle Unterschiede zwischen Thailand und Deutschland gequatscht wurde. Auf der Heimreise aßen wir frisches Seafood und Fisch auf thailändische Art, sprich ohne Reis und sonstigen Beilagen.


08.11.2004 Das Studium beginnt
Mit dem kauf zweier sportlicher Fahrräder wurde der Grundstein für ein erfolgreiches Studium gelegt. Von nun an sind wir offizielle Studenten (2Studium) an der Thammasat Universität. Gemeinsam belegen wir hier das Fach „Production Planning & Controll“, dass in einem militärisch angehauchten Stil mit Türabschließen nach 10 Minuten, strenger Kleiderordnung und Toilettenverbot unterrichtet wird. Nebeneinander sitzen wir auch in „Thai-Studies“ in dem wir unter anderem die Namen jeglicher Könige Thailands seit dem 13 Jahrhundert wie z.B. Somdet Phrachethathirat auswendig lernen dürfen. Weiter besucht Wolfram „Environmental Studies“, „General Science 2“ und „Pollution Prevention and Waste Treatment“ und Stefan “Introduction to Quantitative Analysis”, “Project Feasibility” und “Industrial Plant Design”.


28.10.2004-01.11.2004 Ko Pha Ngan
Nach dem geruhsamen Aufenthalt auf Ko Tao, fuhren wir mit dem Speed-Boot zur Nachbarinsel Ko Pha Ngan, denn dort fand am Abend die legendäre Full Moond Party statt. Natürlich wollten wir uns die nicht entgehen lassen. Wir quartierten uns in einem Bungalow .der traumhaften Leela Beach Anlage. ein. Leela Beach befindet sich an einer ruhigen, schattigen Stelle keine 10 min von der Full Moond Party entfernt. Abends zogen wir voller Partylaune erst mal in unserer Strandbar los und legten den Grundstein für eine aufregende Nacht. Mit 30 Leuten am Tisch und umringt von Japanern, gaben wir uns den Genuss des einen oder anderen, sehr wohlschmeckenden Thaibieres hin.

Später zogen wir dann zur F.M.P.. an Had Rin Beach . los Meterhohe Boxentürme beschallten die unzähligen tanzwütigen die sich mit Rum und Bier das Leben versüßten. Wolfram und ich immer mittendrin dabei. Fasziniert von den zahllosen Feuerspielen genehmigten wir uns auch mal ne kurze Auszeit und genossen das Flair der rauschenden Brandung. Mit dem angestrebten T-Shirtaufdruck mit UV-Farben wurde jedoch nach endloslangen Diskussionen und Verhandlungen doch nicht. Der Grund dafür war, es waren leider keine aufdrucke sondern Bilder die direkt auf die Haut gemalt werden. Tja war wohl nix. Es muss wohl gegen 02.00 Uhr gewesen sein als wir uns schlussendlich im Getümmel verloren haben. Unser nächstes wiedersehen war dann erst wieder morgens im Bungalow. Von dort aus ging es auch gleich weiter zur Afterhour ins Black Yard (leider ohne Wolfram)

Ein weiteres geplantes Highlight auf Ko Pha Ngan war eine eigenständige Inselrundfahrt mit dem Motorroller. Leider mussten wir wegen technischen Problemen darauf verzichten und entschieden uns stattdessen erst mal richtig gut essen und anschließend zum Thayboxkampfdes Jahres zu gehen. Ihr werdet es nicht glauben, wer dort kämpfte. Wer sich in der Thaiboxszene auskennt, dem ist der Name „Andy England“ sicherlich ein Begriff. Wahnsinns Kampf kann ich da nur sagen. ...

Unser Abreisetag von Ko Pha Ngan statt ganz im Sinne des Andy Englands, und war dann doch eher Englisch geprägt. Regen, regen und laute Donnerschläge. So was haben wir beide noch nie zuvor gehört, die Lautstärke war schon fast erschreckend


22.10.-27.10. Koh Tao
Nach der ersten kurzen Eingewöhnungsphase in Bangkok geht es auch schon los und ab in den Süden. Glücklicherweise beginnen die Vorlesungen hier erst am 8.11 und wir haben noch ca. 3 Wochen Zeit für Inselurlaub de Luxe. In der Khaosan road kauften wir Bus- und Bootticket (wie sich später herausstellte zu einem völlig überteuerten Preis!) und fuhren dann im vip bus (…) 8 Stunden bis Chumphon. Dort bestiegen wir einen Katamaran und fuhren über mächtige Wellen nach Koh Tao . Dieser doch recht schaukeligen Überfahrt blieb nicht für alle Passagiere ohne Folgen, und so gab es die eine oder andere gefüllte Plastiktüte.

Die kleine, felsige Insel liegt im Gulf of Thailand und ist als Tauchparadies bekannt. Über eine abenteuerliche Straße fuhren wir zur Tanote Bay , eine malerische Bucht an der Ostküste, und bezogen einen Bungalow .

Meist schnorchelten wir und bestaunten die hier noch fast intakte Unterwasserwelt mit Korallen, 2m langen Riffhaien, Baracudas, Rochen und anderen, farbenfrohen Fischen. Stefan machte einen Scuba-Tauchgang am Shark Rock und konnte dort in eine bezaubernde Unterwasserwelt eintauchen die prallgefüllt von wunderschöne Softkorallen, Fischen und anderen Meeresbewohner war. Nach einer Dschungelwanderung, auf der wir eine kleine Phyton sahen sahen, stärkten wir uns mit frischen Meeresfrüchten , unglaublich wie günstig man hier so gut essen kann (50 Baht sind 1 Euro). Die restliche Zeit verbrachten wir am Strand oder spielten stundenlang (Rekord 14h am Stück) das Kartenspiel "Shithead" mit Menschen aus aller Welt inklusive Kellner Oi und Köchin Mai in unserer gemütlichen Strandbar der Poseidon Bungalowanlage.


19.10.2004
Thailand, Land der weißen Sandstrände und sachte im Wind wiegenden Kokospalmen, klarem, türkisblauen Meer, einsamen Inseln, liebenswerten Menschen, prunkvollen Tempelanlagen mit immer lächelnden Buddah-Statuen und alten, versunkenen Ruinenstädten. Als ich erfuhr, dass die Thammasat Universität in Bangkok, genauer gesagt das englischsprachige Sirindhorn International Institute of Technology, eine Partnerhochschule der FH Weingarten ist, war mir klar, mich für ein Semester dort zu bewerben. Die Freude war entsprechend groß, als ich meinen Letter of Acceptance erhielt. Mit großer Vorfreude auf ein Semester in Thailand, einem Land mit völlig anderer Lebensart, Kultur und Sprache, setzte ich mich am 18.10. in den Thai Airways Flieger von München nach Bangkok. Der Flug verlief ruhig und so landete ich pünktlich um 12:30 in Bangkok. Glücklich darüber, am Flughafen von einem Empfangskomitee mit Stefan abgeholt zu werden, näherte ich mich dem Ausgang. Dort stand ich dann und blickte mich suchend um. Nachdem ich dort eine knappe Stunde wartete und jedes in die Luft gehaltene Namensschild der Taxifahrer zweimal gelesen hatte, machte ich mir langsam Gedanken, wie ich zur Thammasat Universität kommen könnte. Und plötzlich tauchte mein Empfangskomitee, Koi (Sekretärin von Dr. Somrote) und Stefan, doch auf und ich wurde mit den Worten „Bisch scho glandet, mir warn no Kaffee trinke“ begrüßt. Froh darüber, wieder in sicheren Händen zu sein, verließen wir den klimatisierten Flughafen und kaum draußen, kam schon der erste Schweißausbruch. Vom kühlen Oktober-Deutschland in diese unvorstellbare Hitze und statt frischer Voralpenluft dieser Smog aus Abgasen und Feuchtigkeit. Mit einem Uni-Kleinbus fuhren wir dann zu unserem Wohnheim auf dem Unigelände. Mein Zimmer liegt genau neben Stefan´s Zimmer im Erdgeschoss mit Blick ins Grüne , die neuen Thaischwaben haben ihr Quartier bezogen.


19.10.2004
Ein Kleinbusfahrer, Goi und ich machten uns frühzeitig auf den Weg zum Flughafen um Wolfram zu empfangen. Beim ersten Blick auf die Ankunftszeiten erkannten Goi und ich, dass das Flugzeug noch nicht gelandet war und somit hatten wir noch Zeit für eine Tasse Kaffe und ein kleines Gespräch. Tja, dass das mit dem Landen und dem Koffer bekommen so schnell geht, oder anders gesagt, dass eine Tasse Kaffe trinken so lange dauern kann hätten wir uns nicht gedacht. Fakt war, als wir die Treppen runter und zum Ausgang wollten, erblickten wir schon Wolfram, der alleingelassen, mit vollem Gepäck und suchendem Blick dastand und vergeblich auf uns wartet.


12.10.2004
Nach einem Zwischenstop von 5 Stunden geht es nun auf dem direkten Wege nach Bangkok. Beim ersten Schritt außerhalb des wohlklimatisierten Flugzeuges trifft mich doch fast der Schlag als ich gegen eine Wand aus 35 °C und unwahrscheinlich hoher Luftfeuchtigkeit laufe.

Wie in den letzten Wochen per E-Mail ausgemacht wurde ich schon direkt am Flughafen von Aw einer ehemaligen Austauschstudenten aus Thailand (Aw verbrachte von April 2004 bis Oktober 2004 in Zusammenhang mit Ihrer Doktorarbeit die Zeit an der FH Ravensburg-Weingarten) und zwei thailändischen Studenten mit einem freundlichen Lächeln empfangen. Ich muss schon sagen, als ich das vertraute Gesicht von Aw am Flughafen erblickte und mich unter all den Leuten nicht mehr auf mich allein gestellt wusste, verspürte ich eine enorme Erleichterung. Bei einem anschließenden Kaffee im Flughafen stellten wir uns gegenseitig nochmals vor und redeten über Unterschiede von „klein“ Weingarten und „groß“ Bangkok. Anschließend ging es in die Tiefgarage um das eingeparkte Auto von Aw zu befreien. Nein, nicht wie in Deutschland mit dem Abschleppdienst, sonder einfach die anderen Autos wegschieben. Jetzt ging es auf direktem Wege zur Thammasat Universität mein Zimmer zu beziehen und zu schlafen (5 Stunden Zeitverschiebung). Auf diesem überaus großen, ja riesigen Gelände befinden sich auch das SIIT und viele andere Institute. Die von Dr. Somrote aus für uns reservierten Zimmer befinden sich im Asian Games Village. Dieses ehemalige Sportgelände von 1994 mit Stadion , Schwimmhalle, usw. befindet sich zusammen mit unserer Unterkunft ebenfalls auf dem Universitätsgelände .

Die folgenden Tage waren dann auch vollgepackt mit einkaufen von Haushaltgegenständen und einem Fahrrad für das große Uni-Gelände, Stadtbesichtigung mit Bootsfahrt , Einführung in die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die ersten Einblicke in das Verkehrschaos usw. Diese ersten drei Tage durfte ich zusammen mit drei thailändischen Studenten (Aw, Oh und Pea) verbringen, die mir immer und überall zur Seite ja besser gesagt zur Hilfe standen. Am dritten Tag erhielt ich sogar eine Handgemalte Skizze vom Universitätsgelände und für die Fahrt in die Stadtmitte. Die mir entgegengebrachte Hilfsbereitschaft der Studenten und auch aller anderen Thailänder ist wirklich großartig und beeindruckend. Ohne diese Hilfestellung würde es sich meiner Einschätzung nach als sehr schwierig erweisen sich jemals sicher durch die Straßen Bangkoks bewegen zu können. Zumal immer dabei bedacht werden muss, man befindet sich in einer pulsierenden Riesenmetropole mit mehreren Millionen Menschen und man kann die Schrift nicht lesen und die Sprache weder verstehen noch sprechen. Hinzu kommt noch eine Überflutung von Eindrücken die hinter jeder Straßen- und Hausecke warten. Dies in Worte zu fassen scheint mir nach nur wenigen Tagen unmöglich, momentan finde ich das treffendste Wort dafür „Reizüberflutung“.

Mit das wichtigste in den Tagen nach meiner Ankunft war jedoch das Eintreffen von Wolfram, dem zweiten im Bunde. Keine Frage, natürlich wollte ich dabei sein, wenn er wie ich ahnungslos und vergeblich nach Orientierung suchend am International Airport in Bangkok ankommt. Durch Aw lernte ich schnell Goi, die Sekretärin von Dr. Somrote kennen und wir verabredeten uns für den 19.10, den Ankunftstag von Wolfram. Ebenfalls noch in den ersten Tagen vor dem 19.10 traf ich den dritten deutschen Austauschstudenten. Bastian Schwab, kommt jedoch nicht von der FH Ravensburg-Weingarten, sonder von der Uni Darmstatt. Da wir frühzeitig voneinander wussten hatten wir bereits die Möglichkeit uns vorab schon einmal in Weingarten zu treffen. Dieses Treffen wurde hier in Bangkok in einem Biergarten nahe einem Nachtmarkt bei einem kühlen Weißbier und 27°C Nachttemperatur fortgesetzt . Dies soll nicht heißen, dass das uns thailändische Bier z.B. Chang nicht schmeckt, jedoch gegen ein Erdinger kann man einfach nicht immer wiederstehen.


11.10.2004
Nun ist es endlich soweit, die Ferienarbeit ist beendet, die große Abschiedsparty ist gefeiert, alle Freunde und Bekannte sind verabschiedet, die Koffer gepackt und der Moment des Reiseantritts ist gekommen. Am Bahnhof in Memmingen verabschiede ich mich für ein halbes Jahr von meinen Familie. „Viel Erfolg“ und „Pass auf Dich auf“ waren die letzten Worte meiner Eltern die mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Bahnsteig stehen und zum Abschied winken. Von jetzt an sind es noch 2,5 Stunden bis zum Flughafen München und ca. 6 Stunden bis das Flugzeug der Qatar Airways abhebt.


Hallo zusammen, wir sind die zwei „neuen“ Studenten auf dem „Weg zu neuen Abenteuern und Erfahrungen“. Zunächst möchten wir uns kurz vorstellen. Zu unserer Person, Wolfram Hummel (24 Jahre) Stefan Harder (26 Jahre). Wie unsere Vorgänger Andreas Kettnaker und Marco Gerschek studieren wir in FH Ravensburg-Weingarten im Studiengang TM, jedoch Wolfram in der Vertiefungsrichtung QM-UM (6. Semester) und ich Marketing und Innovationsmanagement (7.Semester). Zusammen befinden wir uns wie gesagt auf dem „Weg zu neuen Abenteuern und Erfahrungen“. Diesen Weg werden wir für die kommenden 5-6 Monaten in Thailand genauer gesagt an der Thammasat Universität im SIIT in Bangkok gehen. Dieses Auslandssemester wurde uns durch die guten Beziehungen und das gut funktionierende Austauschprogramm der FH Ravensburg-Weingarten mit der Partnerhochschule Thammasat Universität und dem dort ansässigen SIIT ermöglicht. Allein die guten Beziehungen gaben uns natürlich noch keine Berechtigung dort zu studieren, sondern es benötigte noch deutsche und englische Bewerbungsunterlagen und das bekannte Quäntchen Glück. Der sogenannte Bewerbungsprozess lief über das Auslandsamt der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten. Hier möchte ich mich bei Fr. Hamer und Fr. Lauer herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Bei all unseren Fragen (Studienfächer, Bewerbung, Visa, …) standen sie zur Seite und nahmen sich Zeit für unsere „Probleme“ und gaben uns die gewünschte Auskunft. Weiter sollte auch das große Engagement von Andreas Kettnaker und Marco Gerschek hervorgehoben werden, die uns immer wieder Fragen beantworten, ermutigten und uns von Ihren tollen Erlebnissen erzählten. Nicht zuletzt möchten wir uns bei Prof. Dr. Eberhard Hohl (FH Ravensburg-Weingarten) und Dr. Somrote (Thammasat Universität) für das äußerst entgegenkommende und hilfreiche Verhalten bedanken. Herzlichen Dank an alle die mitgewirkt haben uns dies Traum zu ermöglichen! Wie man sich denken kann, ist es alleine mit der Zusage zum Studienplatz noch lange nicht getan, sonder die große Frage der Finanzierung eines solchen Auslandsstudiums und viele andere Fragen werden dann erst gestellt. Mit der Zusage des Stipendiums der Landesstiftung Baden-Württemberg konnte diese letzte Hürde ebenfalls erfolgreich gemeistert werden.




ab hier Stefan und Wolfram
bis hier Marco

22.10.2004
Es ist vorbei. Die erste Thaischwabenaera geht mit meinem Rueckflug heute zu Ende. Wir haben viel erlebt, viel gelernt und es hat sich viel veraendert! Es hat sehr viel Spass gemacht zu berichten. Das gute Feedback, die Verlinkung auf der Homepage der Fachhochschule und über 4000 Besucher sprechen fuer sich.
THAISCHWABEN.de soll einrosten? Nein natuerlich nicht!
Ich hoffe Ihr freut Euch genauso wie ich, dass die zwei Neuankoemmlinge Stefan und Wolfram weiterschreiben werden. In der aktuellen Ausgabe der Konzepte Zeitschrift der Hochschule ist ein Bericht ueber uns erschienen. Ich habe mir gedacht das wuerde als kleine "NACHLESE" ausgezeichnet passen.


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Leben im Land des Lächelns WEINGARTEN / BANGKOK - Bis November lebt Marco Gerschek in Bangkok. Er ist Studierender im Studiengang Technisches Management und hat sich entschieden, ein Jahr lang dort zu studieren und sein Praxissemester zu absolvieren. Ein süßes Leben zwischen Meeresrauschen, Sonnenuntergängen und Kakerlaken.

Von Annabel Eisele

Principles of Marketing, Quality Control, Quantitative Analysis, Thai Studies und Production Planning and Control. Das Leben in Thailand war für Marco Gerschek und Andreas Kettnaker nicht nur süß. Im Wintersemester 2003 / 2004 flogen beide zum Studium an die Thammasat University nach Bangkok. Eine Kleiderordnung und zwei Prüfungen pro Semester in jedem Studienfach erwarteten die Neuankömmlinge. Aber das muss an der zweitbesten Universität Thailands auch so sein. Dazu kam die Universität, die so groß ist, dass innerhalb des Hochschulgeländes sogar Taxis fahren. Aber freundliche Professoren und Kommilitonen machten die Umstellung wieder wett. Außerhalb der Vorlesungen nahmen sich die beiden viel Zeit zum Reisen. Viele Orte haben die beiden "Thaischwaben", wie sie sich selbst nennen, gemeinsam besucht. Ende März flog Andreas Kettnaker nach Deutschland zurück. Marco Gerschek blieb. Auf seinen einjährigen Auslandstrip hat er sich lange vorbereitet und sogar sein Praxissemester verlegt.

Sich in Thailand wohl zu fühlen, sei nicht besonders schwer, erzählt der Studierende aus Ostfildern. "Das berühmte Thailächeln und die im Vergleich zu Deutschland überwältigende Freundlichkeit werden es mir schwer machen, mich wieder einzuleben", erklärt er. Doch der Anfang in Thailand war nicht ganz einfach: Das ungewohnte Essen, Kakerlaken im Appartement und der Smog der Großstadt machten die Oberschwaben zu schaffen. "Man sollte nicht gleich ausflippen, wenn eine Echse an der Wand des Zimmers hängt", erklärt der Studierende heute gelassen. Spätestens als er und Andreas Kettnaker das Land erkundeten, begannen beide, ihre vorübergehende Heimat zu genießen. Sie unternahmen Trekkingtouren durch den Dschungel, gingen zum Bambusfloßrafting und genossen Sonnenuntergänge am Meer. Außerdem schwammen sie unter Wasserfällen, ritten auf Elefanten und besuchten ursprüngliche Bergdörfer. "Thailand ist ein perfektes Land, um dort ein Auslandssemester zu verbringen", erklärt der 25-Jährige. Das Mittagessen für Studierende kostet umgerechnet 40 Cent. Wie kurz nach seiner Ankunft mit Andreas Kettnaker verfällt er auch nach einem Jahr immer noch in einen asiatischen Kaufrausch. "Es ist nicht die Frage, wie lange das Geld reicht, sondern wieviel Platz noch im Koffer ist", lautet einer seiner Devisen. Seine "Lieblingsshoppingmeilen" sind Thailands Nachtmärkte, auch wenn er, im Gegensatz zu Andreas Kettnaker, bis heute nicht die dort angebotenen, kross gebackenen Heuschrecken und Kakerlaken angerührt hat. Marco Gerschek liebt inzwischen "sein Bangkok" sehr. "Es ist das Venedig Asiens", schwärmt er. Das "Goldene Dreieck", Laos, buddhistische Mönchsklöster mit Tempeln und Nationalparks hat er schon besucht.

Doch ab und zu vermisst er seine Heimat. Er träumt davon, im Sonnenschein im Freien zu sitzen. Ohne Schweissausbruch. Mit einem deutschen Weizenbier. "Und ja, ich würde verdammt gerne einmal wieder ganz einfach vespern. Mit gutem Brot, Käse, Wurst und einem gescheiten Salat", träumt der Abenteurer von seinem zu Hause. Das trieb in auch in "Ottos Kneipe", die seit 20 Jahren von einem Deutschen in Thailand betrieben wird. Doch viel schlimmer als die Sehnsucht nach deutschem Essen treibt ihn die Sehnsucht nach Freunden und Familie in Deutschland um. Aber die lassen ihn auch im fernen Asien nicht im Stich und besuchen ihn regelmäßig. Zum Beispiel zu Weihnachten. Da gab es dann Zimtsterne am Badestrand.


22.9.2004 VIETNAM!
Die Cu Chi Tunnels 70 Kilometer nordwestlich von Ho Chi Minh City gelten als Symbol der revolutinaeren Helden Vietnams. Ein 200 km grosses unterirdisches Netz mit allen lebensnotwendigen Einrichtungen sowie raffinierten Kampfmethoden ermoeglichte es den Vietcong ihre Gegner im Krieg zu zermuerben.
Aber nicht nur Gegner sondern auch Touristen wie uns. Nicht jeder schafft den Einstieg in den fuer Besucher zugaenglichen Eingang. Und auch das Robben bei aeusserst schlechten Luftbedingungen hat uns ziemlich aus der Puste gebracht. Ein gutes Gefuehl wieder ans Tageslicht zu kommen und zu wissen, dass man da unten nicht laenger unterschluepfen muss...


19.9.2004 - 21.9.2004 VIETNAM!
Das Mekongdelta hat uns gleich einmal mit einem Schlangenschnaps empfangen, nachdem wir den Cai Be Floating Market angeschaut haben. Aeusserst interessant war auch die Fahrt entlang der unzaehligen Hausboote in Chau Doc bei der wir von unseren rudernden Damen noch etwas Englisch lernen konnten: "Whats your name,whats your name!!", heisst so viel wie: "Zieh den Kopf ein, da kommt eine Bruecke" ;-)

Beim schweisstreibenden Aufstieg auf den "Sam Mountain" haben wir neben einem Frauenkloster die grandiose Aussicht ueber Reisfelder bis hin zur kambodschanischen Grenze genossen.
Kambodscha war da nicht was? Ja genau,...auf der Busfahrt ist kurzzeitig leichte Panik ausgebrochen, weil sich Einer aus unserem Quartett (wir nennen keinen Namen) den Reiseplan angeschaut hat und zu seinem Entsetzen feststellen musste dass am Tag 3 Kambotscha auf dem Programm stand. Visum hatte natuerlich keiner und so wurde der Reiseleiter mit Fragen bombardiert, bis sich herausgestellt hat dass wir die Beschreibung einer anderen Reise gelesen haben...!"Next stop Cambodia", war dann der running Gag fuer die gesamte Reisegruppe!!

Mit der Gefluegelschere lebendigen Froeschen den Kopf abzuschneiden ist nicht Jedermanns Sache. Den Marktfrauen von Vinh Long scheint es aber sogar Spass zu machen, den an Schnueren zusammen gebundenen "Delikatessen" kurze Zeit spaeter auch noch die Haut ueber den Kopf zu ziehen. Mahlzeit!


18.9.2004 VIETNAM!
Das "War Remnants Museum" stellt den Vietnamkrieg zugleich beeindruckend als auch erschuetternd dar. US Militaerfahrzeuge, Artillerie, Bomben, vorallem aber die vielen "krassen" Photos, haben dazu gefuehrt dass wir uns zum ersten Mal so richtig mit der Thematik auseinander gesetzt haben. Anschliessende Diskussionen natuerlich nicht ausgeschlossen...

Nach heftigem Monsoonregen und dem kleinen "Notre Dame" von Saigon, haben wir den Tag mit einer weiteren Attraktion ausklingen lassen: Einfach 2 Stunden vor einer Bar sitzen und auf die Strasse schauen!

Familienshopping


17.9.2004 VIETNAM!
Sein Wohnzimmer gleichzeitig als Restaurant, Garage und Buero benutzen?
Kein Problem in Ho Chi Minh (Vietnam)!
Das Fortbewegungsmittel Nummer 1 ist nicht etwa das Auto. Mehr als 3 Millionen Motorbikes alleine in der Stadt, machen jede Kreuzung zu einem Abenteuer,...denn Ampeln sind Fehlanzeige oder werden gerne einmal uebersehen. So unser erster Eindruck schon im Taxi vom Flughafen zum Hotel!

Mit der Lufthansa sind wir heute angekommen (8000 Bath von Bangkok) und waren sofort trotz Regen und Flut begeistert! Simon Granger aus Quebec, Niki und Martin begleiten mich in den naechsten Tagen auf meinem ersten "Auslandstrip" seit ich in Thailand wohne.


9.9.2004
Stell Dir vor: Du brichst Dir den Arm. Auf der Eisbahn. Mitten in Bangkok! Wer wuerde Dir das in Deutschland abnehmen? - Keiner!
Nein, es ist natuerlich nichts passiert. Aber wir konnten der Verlockung einfach nicht wiederstehen uns unter die "Handschuh- und Pudelmuetzen Thais" zu mischen, und ein paar Runden auf der Kunsteisbahn im World Trade Center zu drehen. Rein fuer die Story und ein paar Photos versteht sich (leider keine Digitalen).
Ein riesen Spass und ein gutes Abschlusshighlight fuer Herrn Prof.Hohl!



3.9.2004
Letzte Nacht hat es geschuettet. Die Regenzeit hat sich eindrucksvoll zurueckgemeldet!
Zu meinem Erstaunen hat mir ein Freund ein Bild gezeigt auf dem er einen Fisch fotografiert hat, der sich wohl irgendwie im Strassenverkehr verschwommen haben muss und auf dem Gehweg gestrandet ist.
Gut dass ich kein Auto habe und ueber den Parkplatz waden muss!



29.8.2004
Grand Palace, Wat Po und dann mit 80 Sachen durch die Klongs von Nonthaburi!
Es hat uns sehr gefreut, dass die Thailand-Delegation der FH-Weingarten neben der "Mission SIIT" noch etwas Zeit fand um sich mit ihrer studentischen Aussenstelle zu treffen. Klar dass da ein Besuch bei Toon angesagt war, um moeglichst viel vom typisch thailaendischen Lifestyle zu vermitteln.

Mit der bisher groessten Flotte von 4 Booten haben wir uns auf den Seitenkanaelen des Chao Praya Rivers schon von Weitem angekuendigt (4x100 PS mir "Super-Roehrauspuff" geben einen grandiosen Sound ab). Trotzdem waren wir keine stoerenden Gaeste und wurden von vielen Bewohnern freundlich gegruesst...
Den langen Ausflugstag haben wir bei Changbier und thailaendischen Leckereinen ausklingen lassen. Natuerlich auf der Terrasse direkt "am" (man koennte auch sagen "im") Chao Praya.

Toon und Ihre Familie waren mit Ihrer Gastfreundlichkeit einmal mehr UNUEBERTREFFLICH.
Wir hoffen es hat den Besuchern genau soviel Spass gemacht wie uns!



27.8.2004
Goodbye Samrong! Hello On Nut!
Endlich bin ich vom Industriegebiet stadteinwaerts nach "On Nut" gezogen. Skytrainanbindung, Schreibtisch und ein schoenes Bad. Dafuer nehme ich gerne die taegliche Stunde im Stau in Kauf.

Die neue Anschrift:
Saithip Grandville
Room 604
59 Sukhumvit 56 Rd.
Phrakanong Bangkok 10250



12.8.2004
Queen Sirikit hat heute Geburtstag. Das heisst in Thailand ist Muttertag und nur Wenige gehen zur Arbeit!
Mit Toni, der schon zum zweiten Mal auf Besuch ist, machte ich mich auf die Suche nach einer Parade zu Ehren der Koenigin! Etwas ungeplant haben wir jedoch am falschen Ort nach grossen Feierlichkeiten gesucht. Auch vom Rooftop des "Banyan Tree Hotel" war einfach nichts zu entdecken.

Kein Problem, dann haben wir einfach bei Erdinger und Nuessen die gigantische Aussicht von hier oben genossen (Motto: Wie langsam kann man ein Weizen trinken um moeglichst lange und guenstig bleiben zu koennen). Das Restaurant und die Bar sind der absolute Hammer und mit Sicherheit ein Geheimtip! 59 Stockwerke, ein 360 Grad Rundumblick (das Hotel ist sehr schlank gebaut), ein Sitzplatz einen knappen Meter vom Abgrund weg (ohne Glaswand oder Aehnlichem) und frische Luft. Wenn ich einmal wieder nach Bangkok komme und mein Geldbeutel etwas besser bestueckt ist, werde ich mir auch ein Essen servieren lassen. Zitat eines Kollegen: "Das war das BESTE Essen das ich in Thailand bekommen habe".

Das Rooftop Restaurant oeffnet taeglich um 17 Uhr. Wenn man frueh genug kommt braucht man keine Reservierung.


1.8.2004
Maul auf. Kopf rein. Applaus!
Auf der Crocodile Farm in Samut Prakan gibt es nicht nur die Show, in der die Akteure Kopf und Hand riskieren, sondern auch Unmengen an Krokodilen aller Arten. Das groesste Geschoepf seines Gleichen (weltweit) liegt allerdings manchmal bis zu einem Monat im Wasser ohne seinen mit einem Buddha taettowierten Megaruecken zu praesentieren. Nicht einmal bei uns hatte es Lust komplett aufzutauchen!
Auch anderen Tieren konnten wir naeher treten als von Deutschland gewohnt. Baeren, Tiger, Affen und Schildkroeten haben das Programm abgerundet.
Beim anschliessenden Abendessen haben wir trotz Allem dem CROCODILE-STEAK einen Korb gegeben. Vielleicht lag es an den mutierten Exemplaren (zum Beispiel: 6 Beine) und der uns etwas strange vorkommenden "Haufen-Haltung", die wir kurz vor dem Restaurant zu Gesicht bekamen.

Der Eintritt ist mit 300 Bath fuer Farangs (Europaeer) recht teuer. Thais bezahlen nur 50 Bath!


18.7.2004
Der Golden Mount steht mitten in Bangkok!
Thais kommen hier gerne zum Beten oder zum Glocken laeuten her (bringt Glueck). Fuer mich war es eher der "Hoehepunkt" meines Sonntagsausflugs, nachdem ich die Photosession in einem Slum aus moralischen Gruenden vorzeitig abgebrochen habe.
Drueckend schwueles Wetter brachten die Schweissdruesen beim Treppensteigen in Schwung. Dafuer durfte die Lunge oben ein paar smogfreie Zuege geniesen! Und der Ausblick war auch nicht zu verachten...

Fazit: Schoen fuer einen Ausflug aber nicht unbedingt ein Highlight Bangkoks.


3.7.2004
Bangkoks erste U-Bahn!
Um 5:30 Uhr wurde sie heute vom Koenig persoenlich in Betrieb genommen. Es ist der Anfang eines riesengrossen Projekts, das die Bewohner Bangkoks vom Smog auf die Schienen bringt. Bis zum Jahr 2010 sollen U-Bahn und Skytrain auf 291 km ausgedehnt werden, und auch noch die Vororte in das Netz integrieren. Mit der Eroeffnung der jetzigen Strecke sind es gerade mal 43 km. Da duerfte noch einiges auf SIEMENS zukommen...
Natuerlich konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen, einfach mal von einer Endhaltestelle zur Anderen zu fahren. Diese Idee musste ich mir allerdings mit sehr vielen Thais teilen, die das Einfuehrungsticket, das es im ersten Monat fuer gerademal 10 Bath gibt, zu einem Sonntagsausflug in die dunkelsten Ecken Bangkoks nutzten. Zu sehen war erwartungsgemaess nicht viel aus dem Fenster in den U-Bahnschacht. Trotzdem hatte ich irgendwie das Gefuehl, das es die Thais aufregend fanden. Ist ja auch verstaendlich, wenn man das erste Mal in einer U-Bahn sitzt (oder sagen wir lieber steht)!

Vom Stil her sieht die U-Bahn dem Skytrain sehr aehnlich. Was neu daugekommen ist, ist das hier das Sicherheitspersonal, das den ganzen Tag nur dasteht und in die Trillerpfeife blaest wenn jemand uber die gelbe Linie tritt, durch glaeserne Schiebetueren ersetzt wurde, die synchron mit der U-Bahntuere oeffnen und schliessen.


30.6.2004
Der Kinosaal ist propevoll. Das Publikum wartet gespannt auf den neuesten Streifen "Spiderman2", mit Spiderman Getraenk und Poster in der Hand! Doch Spiderman steckt im Stau.

15 Minuten, 30 Minuten, 45 Minuten..., der Manager entschuldigt sich dass der Film einfach noch nicht im Kino angekommen ist. Na gut, dann eben Jackie Chan als Vorfilm und Entschaedigung so zu sagen. "In 80 Tagen um die Welt", ein unterhaltsamer Film. Doch am 62. Tag, als es so richtig spannend wurde gingen die Lichter im Kinosaal an, ...denn jetzt ist Spiderman aufgetaucht!
Fuer mich kam er allerdings zu spaet. Immerhin ging es nicht um Leben oder Tod!
Geld zurueck und ab ins Taxi nach Hause.


25.6.2004 - 27.6.2004
Endlich einmal raus aus der dreckigen Stadtluft Bangkoks war das hoechste Anliegen letztes Wochenende. Doch wenn man nur 2 Tage frei hat und Regenzeit ist, erweist es sich aeusserst schwierig einen geeigneten Ort zu finden. Also haben wir das ganze mit etwas Kultur verbunden und sind nach Sukothai gefahren. Sukothai existierte von 1220 bis 1378 und war Hauptstadt des gleichnamigen Koenigreichs. Viele der Ruinen erinnern an Ayutthaya, die Umgebung ist allerdings weitaus schoener und natuerlicher. Und endlich gibts die ersehnten Bilder!


20.6.2004
Linkin Park. Nicht gerade meine Lieblingsband. Doch die Thais fahren voll drauf ab! Also war der Kauf eines Tickets fuer das Megaevent "Linkinpark live in Bangkok" ein MUSS. Allen Befuerchtungen zum Trotz war die Sicht abgesehen von der Entfernung wunderbar, denn Thais sind im Schnitt bestimmt 10 cm kleiner als Europaeer. Ob sie deshalb so wild herumgejumpt sind? Ich weiss es nicht. Ansteckend war es trotzdem!
20000 Besucher, fast 2 Stunden die volle Droehnung und kein Regen. Es hat sich gelohnt...


14.6.2004
Es gibt 3 Jahreszeiten in Thailand: Heiss, heisser am heissesten!
Dieser Ueberzeugung war ich bis vor ein paar Wochen wie fast jeder Europaer in Thailand auch. Vom thailaendischen Winter (November-Februar) haben wir nicht viel mitbekommen. Ausser dass wir in ein paar Naechten die Kliamanlage ausschalten konnten. Der Sommer (Maerz-Juni) war so heiss, dass man mittags nicht einmal am Strand liegen konnte ohne sich zu verbrennen.

Und jetzt? Jetzt ist Regenzeit. Viel zu frueh! Angenehme Temperaturen wie bei uns im Hochsommer, jedoch gespickt mit etwas-viel Regen. Etwas Regen, wenn man die Zeit betrachtet in der der Regen faellt und viel Regen, wenn man sieht wie nass man trotz Regenschirm werden kann.
Bloederweise habe ich mir einen Schnaeppchenschirm gekauft als es noch nicht geregnet hat. Also bestehen auf meinem Weg zur Arbeit nicht die Moeglichkeiten ob ich nass werde oder nicht, sondern nur ob von hinten oder von vorne! Eine "Regenzeit-Virgin" wie ich es bin, wird auch gerne von vorbeifahrenden Autos mit "Bangkok-Smog-Pantsche" von unten bedient.
Wenn es mal laenger regnet, verwandelt sich die Strasse in einen zum Teil kniehohen Fluss, und auf dem Gehweg liegender Muell erledigt seinen Abtransport von selbst! Gut wenn man das ganze aus dem trockenen Taxi beobachten kann...


29.5.2004
Schon die Anfahrt mit dem Expressboot hatte es in sich, denn der Motor ging kaputt, so dass wir fuer einige Minuten mitten auf dem Chao Praya River manoevrierunfaehig herumgetrieben sind, bis uns ein anderes Boot ans Ufer gedrueckt hat.
Das Mittagessen auf dem Weg ist damit leider ins Wasser gefallen. Da waren wir froh, dass uns der Suppen-Delivery-Service und der Eismann noch einen kleinen Snack auf Toons Terrasse beschert haben, bevor es auf den geplanten Trip durch die Klongs ging. Als die Suppe drin war haben wir uns gefragt wo der Schiffskoch eigentlich sein dreckiges Geschirr spuelt,...nur gut das die Suppe (uebrigens sehr lecker) nicht mehr vor uns stand!
Die Menschen leben hier von, mit, aus und in den Fluss. ("In" den Fluss beinhaltet keine oganischen Abfaelle vom Mensch. Die werden in Tanks unter dem Haus gesammelt und abgeholt, was dem Geruch des Flusses sehr zugute kommt.) Schwimmbad, Strasse, Einkaufsmeile und Waschsalon, der Chao Praya bietet fast alles was man braucht.

Ein super Tag, den wir wie immer bei Toon und ihrem Onkel ausklingen lassen haben.

Exklusiv: Zwei Kumpels beim Fischen!


16.5.2004
Alle Sehenwuerdigkeiten Thailands an einem Tag besichtigen? Kein Problem in Ancient City, dem Park indem alles im Maßstab 1:3 orginalgetreu nachgebaut wurde. Was man sonst nur mit dem Inkaufnehmen von langen Anreisezeiten vor die Fotolinse bekommt, war unter etwas Schweissaufwand locker mit dem Tandem abzuklappern.
Mit einem Lenker-Lenker(Sebastian), einem stabilen Rumpf (Marco) und einem 157 ccm starken Turbo Heckantrieb (Taeng), konnten wir es leicht mit den anderen Sonntagsausflueglern im voll klimatisierten Mitsubishi aufnehmen!
Zwischen Chiangmai und Bangkok hat jemand das Maul ziemlich weit aufgerissen! Zum Glueck ist nichts passiert ;-) , denn wir hatten uns fest vorgenommen den gelungenen Ausflugstag mit einem thailaendischen Rockkonzert (Silly Fools im Boose) ausklingen zu lassen.


8.5.2004
Otto ist schon seit ueber 20 Jahren in Bangkok! Sein Restaurant "bei Otto" ist ein kleines Deutschland mitten in der Stadt, wo man unter anderem Spargel, Weisswuerste mit frischen Brezeln und natuerlich Erdinger Weissbier serviert bekommt. Klar daß sich alle Bundesliga Fans heute zur Liveuebertragung Bremen-Bayern eingefunden haben.
Danach hat er auch noch einen Pokal (Aufschrift: "Bremer Jungs") mit Sekt gefuellt.
"beiOtto",...find ich gut!

Ottos Homepage
Meine Geschaeftskollegen (die meisten auch Praktikanten)


8.5.2004
In der Daemmerung erscheint der 3-koepfige Elefant aufgrund seiner Groesse schon fast unheimlich!
Taeglich laufe ich an Ihm vorbei, weshalb ein Besuch des Museums in seinem Bauch und der "gruenen Oase" (die Gegend ist hier sehr von der Industrie gepraegt)drumherum einfach Pflicht war.
Jahrelang hat es gedauert, bis die Saeulen und Skulpturen des Museums mit Porzellanscherben von Kaffeetassen verziert waren. Das Resultat kann sich sehen lassen! Und auch der Blick aus dem kleinen Fenster, bei dem man das "Bancha Mansion" (das Haus in dem ich wohne) sehen kann, hat sich gelohnt.

Irgendwann kommen wir wieder um im herrlich angelegten Park zu relaxen. Da waren Sebastian (Kollege) und ich gleicher Meinung!


29.4.2004
Vom Suedwesten Bangkoks (Sathorn Road) bin ich heute in den Osten (Sam-Rong, Sukumvit Soi 119) umgezogen. Naeher zu meinem Arbeitsplatz aber ein bischen weg vom Schuss, was mir hoffentlich nicht soviel ausmacht, wenn es jeden Tag zum Arbeiten geht.
Eigentlich habe ich gedacht ich wuerde nach einem Jahr nach Hause kommen, ohne einmal selbst gekocht zu haben, aber an dem Toaster im Supermarkt heute konnte ich einfach nicht vorbeilaufen! Nicht nur das, irgendwie hat sich der Einkaufswagen wie von selbst bis zum Rand gefuellt: Kopfkissen, Besteck und deutscher Schinken, es hat Spass gemacht nach langer Zeit mal wieder in einem grossen Supermarkt einzukaufen.




12.4.2004
Bis ich mit Wolfgang auf der Khaosan Road war, war mein Handy schon kaputt! Vielleicht haette ich es beim heutigen Songkran Festival (Thailaendisches Neujahr) doch lieber im Appartment lassen sollen, denn ueberall standen Thais an der Strasse und auf Pickups und haben uns nass gepritzt und mit Kalk vollgeschmiert. Zu unserem Leidwesen haben sie nicht nur wie erwartet mit Wasserpistolen auf uns geschossen , sondern auch schaerfere Geschuetze, wie zum Beispiel Eimer aufgefahren. Vorbeifahrende Auslaender im offenen Tuktuk sind naturlich Opfer Nummer 1!
Erst im zweiten Stock des Burgerkings, habe ich mich getraut meinen Foto aus dem triefenden Rucksack zu holen und ein paar Fotos durch die Scheibe zu machen...fuer mein Telefon kam aber jeder Rettungsversuch zu spaet. Aus finanziellen Gruenden kann es etwas dauern, bis ich wieder ein neues Handy habe. Bis dahin bin ich unter meiner Appartmentnummer:  +6626758921-316  zu erreichen (maximal bis 29.4.2004, dann ziehe ich wieder um)


2.4.2004
Nachdem das letzte Photoshooting so viel Spass gemacht hat (Resultat jeden Tag in der "Bangkok Post" zu sehen), bin ich heute nocheinmal zum Unicampus gefahren um auch beim Videodreh mitzumachen.

Moviestar


29.3.2004
250 Euro für einen Monat! So teuer habe ich noch nie gelebt.
Passieren konnte das nur in Thailand: Ich habe mich dreimal auf die Warteliste fuer ein guenstiges Zimmer schreiben lassen, und jedesmal wenn Sebastian gefragt hat wie es aussieht war "Mr. Marco" unbekannt. Am Ende war noch die VIP-Version frei, und der Zeitdruck war gross...
Also geniesse ich fuer einen Monat ein Doppelbett, zwei Schreibtische, Mikro und Kuehlschrank, Badewanne, Couch und einen herrlichen chinesischen Friedhof vor meinem Balkon.
Warum Sylvesterkracher auch "CHINABOELLER" genannt werden weiss ich jetzt auch. Die jagen die Chinesen warscheinlich in die Luft um die Geister von ihren toten Verwandten fern zu halten. Am liebsten gehen sie natuerlich am Sonntag morgen auf den Friedhof ;-)

Der Swimmingpool, Fitness und Sauna gehören zum Standardprogramm...

Ein thailaendisches Baugerüst, und sein lebensmueder Maler!




ab hier Marco ohne Andi :-(
bis hier Marco und Andi   ;-)

29.3.2004
Manchmal ist eben doch nicht alles so einfach in Thailand, wie man es sich vorstellt...und ja, es gibt Buerokratie!
Unser Zimmer war auf Andi angemeldet, der zwei Tage füher ausziehen wollte weil sein Flug geht. Leider gibt es die Auslagen aber erst zurueck wenn die Bude komplett geräumt ist. Natuerlich nur in Scheckform, den Andi dann unmoeglich von Deutschland aus eintauschen kann!!
Folge: Marco sucht sich auf die Schnelle eine Bleibe schon ab heute Nacht und packt seine Sachen in 30 Minuten, bevor wir dann gemeinsam zum Flughafen auf ein Tschuess-Singha gehen! Ein super Endspurt der Thaischwabenaera, oder?


22.3.2004 - 24.3.2004
Varane, "Urzeitschnecken", Schildkroeten, Seeschlangen, Rochen, Barakudas, Tintenfische, Quallen und Haie, im Nationalpark der 9 Inseln um Ko Similan gibt es einfach alles was man sich unter Thailands Tierwelt vorstellt.
Nach einer Morgentoilette unter freiem Himmel und einem super Tschungelausblick ging es auf das Boot zum Fruehstueck, mit dem uns die Reisefuehrer von "Jacksimilan" taeglich zu 2 bis 3 Schnorchelrevieren gefuehrt haben.

Nach dem Abendessen in unserer Heimbucht auf der Nußschale, konnten wir einen herrlichen Sonnenuntergang und Sternenhimmel bei einem "Gute-Nacht-Singha" geniessen, bevor wir zeitig in unserem Zelt verschwunden sind.

Unsere Gruppe war mal wieder super international: Frankreich, Holland, Amerika, Thailand, Italien und Deutschland waren die Nationalitaeten der Matrosen on Board. Otto und Nelly hat es so gut gefallen, daß sie nicht mehr mit uns zurueck gekommen sind. Mal sehen wie lange sie bleiben...
21.3.2004 - 22.3.2004
Der Stadtteil Panong in Phuket klingt nicht nur so wie Patpong sondern man findet auch genau das selbe vor. Lediglich der Bangkoksmog wird durch Stadtstrand und Liegstuehle ersetzt. Um auf die Similan Inseln zu kommen mussten wir leider diesen Weg nehmen und eine Nacht hier verbringen. Mit Bildzeitung lesen und dem Mieten eines Liegstuhls haben wir einmal mehr den hoechtsen Grad unseres Touristendaseins erreicht.
Okay,...zugegebenermassen war es schon mal ganz schoen nach vier Monaten Schweinelendchen, Wurstsalat und zum Nachtisch Kaiserschmarrn zu essen, ein Bier zu trinken und mit den Tischnachbarn auf deutsch zu reden, was wohl die schoenste Errinnerung an Phuket bleibt.Sogar die Speisekarte war auf deutsch!
18.3.2004 - 21.3.2004
Der Anblick des Anlegestegs hat uns direkt dazu verleitet unsere erste Nacht auf Ko Phiphi nicht im Zentrum des Geschehens zu verbringen, sondern ein Longtailboot zur "Rantee Beach" zu nehmen. Nicht nur wegen der exotischen Toilette und dem leeren Strand eine gute Idee, auch der Bungalow in der ersten Reihe war kaum zu uebertreffen! Das der Abend eher gemuetlich und frueh an der "Rastamanbar" geendet ist, als fetzig in einer "Farangdisco", kam uns ausserdem auch nicht ungelegen ;-)

Ohne einen Besuch der bei allen Travellern bekannten "Reggeabar" konnten wir die Insel natuerlich nicht verlassen. Deshalb haben wir uns am naechtsen Tag nicht weit davon in einem der "Tropical Garden Bungalows" einquartiert. Mit einem Bier im Swimmingpool und einer Nackenmassage war der Tag kurz danach schon wieder ein Hit..., auch wenn die Reggeabar ihrem Ruf und den Erinnerungen absolut nicht gerecht werden konnte.

Vom "View Point" aus hat man einen ueberragenden Blick ueber Ko Phiphi, den man sich mit etwas "Schwois" einfach verdienen kann. Fuer uns aber dennoch ein Zeichen dafuer das Sport in den letzten Wochen nicht gerade angesagt war...

Zur Zeit wird auf Ko Phiphi sehr viel gebaut, was den Gesamteindruck neben versteckten Muellbergen etwas verschlechtert...auch die Reggeabar war aufgrund von Bauarbeiten kaum wieder zu erkennen.
12.3.2004
Das Ende naht! Die letzte Pruefung haben wir heute noch hinter uns gebracht. Nach unserer Abschiedsfeier geht es erst einmal auf die Inseln...das ist sicher!
10.3.2004
Sind wir nicht der Traum aller Eltern? Wenn man diese Bilder sieht, koennte man fast meinen wir waeren die Musterstudenten schlechthin. Kaum 6 Stunden Pruefung hinter uns, schon wurden wir zu einem unerwarteten Photoshooting für das naechtste Werbeheft und Plakat der Universitaet eingeladen. Dass uns dieses professionelle Aufgebot (9 Mitarbeiter) empfängt, haetten wir echt nicht gedacht, ...auch nicht dass wir jemals die UNIkrawatte tragen und schlampig rassierte Barthaare ueberschminkt werden koennen!

Musterstudent 1
Musterstudent 2
9.3.2004
"Kannst Du mir kurz QA( Quantitative Analysis) erklaeren?" War die Frage eines Mitstudenten. Einer fraegt und die halbe Klasse findet sich in unserer Wohnung ein, so laeuft das hier. Wir haetten eher mit einem gemuetlichen Abend gerechnet, vor unserem schwersten Pruefungstag an dem wir gleich zweimal ran durften. Das daraus ein kompletter Abend mit Pizzaservice wurde, war am Ende aber nicht schlimm, denn die Prüfungen waren gut und gemeinsam Lernen macht ja auch mehr Spass!
3.3.2004
Das war eine Prozedur, bis wir endlich in die normalerweise fuer Auslaender unzugaenglichen Gebaeude des Grandpalace durften. Zuerst die Schuhe und die "Hose von Rose" (Mutter von Marco), dann wurde auch noch Niki in die Umkleide geschickt! Letztendlich konnten sie aber dann doch der Einladung der Professorin folgen.
Unsere zweite Klassenfahrt ging in den Grandpalace. Fuer die Teilnahme gab es 3 % extra in der Endnote von "Thai Studies", und eine ganze Horde alter und Nachwuchs-Kaffeklatsch-Geschichtsdamen haben auch genaustens darauf geachtet dass sich kein Student aus dem Staub macht!
Besonders stolz war unser Fueherer darauf dass er dieses Jahr schon G.W Bush begleiten durfte. Warscheinlich haben wir durch die Thammasat Universitaet einmal mehr die VIP Version bekommen, ohne es anfangs zu bemerken. Die Fuehrung hat sich gelohnt, denn sie wurde aufregender gestaltet als es auf den Bildern aussieht!
20.2.2004
Geschichtlich ist die Bruecke am River Kwai, eine der bedeutensten Sehenswuerdigkeiten von Thailand! Rein optisch,...naja...haben schon Prickelnderes gesehen. Aber die Zugstrecke ab der Bruecke bis zur Endstation (Kanchanaburi bis Wang Pho) gab uns einen sehr schoenen Einblick in die Umgebung und vorallem den River Kwai. Zufaellig sassen wir auch noch mitten in einer Reisegruppe, die den ganzen Waggon gebucht hatte. Trinken und Ticket for free!..einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, oder?
Auf der Rueckfahrt dann aber doch lieber wieder Thaistyle. 8 Baht und ein langes Interview von 3 Geographie Studentinnen, die uns nebenbei noch ein paar neue Thaiwoerter beigebracht haben!
15.2.2004
Heute ist Familie Kettnaker eingetroffen und wurde gleich ohne jede Chance auf Jet-lag Beseitigung von Andi auf den Weekenmarket, den Baijoke Tower und eine Klongtour gefuehrt.Vom kalten Deutschland in den heissen Bangkoksmog, Gerscheks wird es morgen nicht anders gehen. Die ersten Eindruecke kommen einem vor wie ein Film, aber das muss schliesslich jeder mitmachen, der in Thailand landet.
14.2.2004
An Freundlichkeit nicht zu uebertreffen! Eine persoenliche Einladung von "Toon" nach sich zu Hause war neben einem Besuch der Grosseltern, einer Toepferinsel, einer Klongtour mit kleinen aber verdammt schnellen Booten und einem grandiosen Abendessen auf der Terasse des Onkels nur ein Teil des Tagesprogramms. Wohl gemerkt alles auf dem Chao Praya River und seinen Seitenkanaelen.
Besonders toll war es, dass wir uns nicht wie normale Touristen gefuehlt haben, sondern mittendrin statt nur dabei waren! Bangkok ist das Venedig Asiens!
5.2.2004
Beim Einsteigen in den Bus wird die Kleidung ueberprueft und die Klasse auf Disziplin eingeschworen! Wie im Kindergarten...
Bei unserer ersten Exkursion zu Telecom Asia haben wir rein garnichts verstanden, denn alle Vortraege waren auf Thai.
Und trotzdem waren wir ueber die Einladung froh, denn es war äusserst interessant die thailaendischen Gepflogenheiten bei solch einem Event zu beobachten: Die Professoren dürfen bei den Vortägen in der ersten Reihe auf einer Couch sitzen, die Geschenkuebergabe nach jedem Redner ist eine Zeremonie schlechthin, ein Phototermin jagt den Naechsten und thailaendische Druckereien muessen ein mega Geschaeft mit dem Drucken von Visitenkarten machen!

Phasenweise ist es uns schon schwer gefallen fit zu bleiben, ohne etwas zu verstehen. Zum Glueck sah es eine Reihe hinter uns noch viel schlimmer aus!
1.2.2004
Schockmeldung:
Wir haben Daniel Kübelböcks "You drive me crazy" im Hardrock Cafe von Bangkok anhören muessen. Thailaendern gefaellt es komischerweise,...kein Wunder, dass es hier so viele Ladyboys gibt! Und wir dachten Modern Talking waere der Hoehepunkt des schlechten Geschmacks, der ansonsten superguten Thaimusik.
30.1.2004 - 31.1.2004
Leider gibt es aus Sukothai nur einen bilderlosen Bericht,denn die moderne Technik hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht! Die Speicherkarte des Fotos ging kaputt. Es soll Thaischwaben geben, die ausrasten koennten...

Da ich in "Thai Studies" schon viel davon gehört hatte, wollte ich mich nun selbst von Sukothai, dem ersten Königreich von Thailand (1279 - 1460), überzeugen. Der erste König von Thailand, Ramhaeng, hat sogar ein Denkmal bekommen! Am Samstag morgen angekommen, habe ich zuerst ein Moped ausgeliehen und mich auf den Weg zum historischen Park gemacht. Er besteht eigentlich nur aus Ruinen, die mich aber mehr beeindrucken als die neuzeitlichen Tempel. Natürlich war ich als "Farang" (so werden Europäerin Thailand bezeichnet) mal wieder eine Attraktion und hatte bald eine Kinderschar an den Fersen.
Es sind dort ca. 60 Tempel auf einer riesen Fläche verstreut, die einen sehr ländlichen Charakter hat. Gott sei Dank hatte ich ein Moped und kein Fahrrad ausgeliehen…
Von manchen war wirklich nur noch das Fundament zu sehen, andere waren noch sehr gut erhalten, sogar die Hände und Füße der Figuren! Ganz im Gegensatz zu Ayutthaya wo es sich die Burmesen bei Ihrem Siegeszug nicht nehmen lassen haben, nahezu alle Figuren zu enthaupten.

...okay ein paar Bilder aus dem Internet
24.1.2004
Wir sind stolz darauf Studenten der Thammasat Universitaet zu sein. Nicht nur wegen der schoeneren Shirtfarbe!
Das traditionelle Fussballspiel zwischen der Thammasat University und der Chucalongkorn Universitaet gehoert zu den Highlights im Sportkalender. Eine unglaubliche Zeremonie rund um das Spiel offenbarte sich vor uns, und uebertraf alle Erwartungen! Ausflippende "Ladyboys" , Cheerleader, Orchester und eine riesen Show wie bei einer grossen Eroeffnungsfeier.
Es ging 0:0 unentschieden aus,...und trotzdem wurde die ganze Nacht gefeiert. Natuerlich auch mit den Austauschstudenten und den Studenten der anderen Uni!
21.1.2004
Ein Neuseelaender, der eine Freundin aus Venezuela in London kennengelernt hat, die mit uns in Weingarten studiert hat, ist heute angekommen.
Wir haben Ihn noch nie davor gesehen, aber die Situation alleine war schon ein riesen Spass. Dass er seinen Kumpel aus Australien erst zwei Stunden vorher am Flughafen kennengelert hat, haben wir schliesslich am Abend erfahren. Das Thaischwabenhotel ist ausgebucht!

Manch einer macht es nur zur Show, andere machen ernst! Andi und Jonny haben die ganze Palette an Insekten auf dem Nachtmarkt durchprobiert. Was fuer ein Anblick!
10.01. - 17.01.2547
Die TONGKWAO GAMES in der Chiang Mai Universität sind nun seit Samstag vorbei und es war eine Reise wert. Um euch nun aufzuklären, das sind die Thailändischen Universitätsmeisterschaften in allen Sportarten. Mein Gebiet war natürlich Volleyball. Leider war es nicht möglich, dass ich in der Mannschaft der Thamassat Universität mitspielen konnte, da ich nach dem Meldeschluss, in Bangkok, angekommen bin und ein Nachmelden nicht mehr möglich war. Trotzdem habe ich mit den Jungs jeden Tag trainiert und ich lies es mir natürlich auch nicht nehmen sie anzufeuern, mit starker Unterstützung. Die Männermannschaft sowie die Frauenmannschaft haben am Ende den 3. Platz belegt und es waren beide sehr zufrieden. Am zweiten Tag gab es zuerst mal einen riessen Empfang für alle Studenten, ungefähr 2500 an der Zahl. Es wurde ein Traumessen aufgetischt, open air, und am Ende noch ein Feuerwerk serviert. Zwei Tage später war dann die komplette Thamassat Universität beim Erwin Teufel der Region Chiang Mai eingeladen. Im besten Restaurant der Stadt wurde diniert, und natürlich, wie immer bei einem Thaifest, Karaoke gesungen. Die Tage wurden natürlich fast immer in der Turnhalle verbracht, und in den Pausen ein Erkundungstrip gestartet, um die anderen Hallen und Veranstaltungen zu besuchen. Vor allem der Nationalsport von Thailand, Takraw, ist sehr beeindruckend. Es sind drei Spieler pro Team, die mit einem geflochtenen, faustgroßen Rattanball versuchen, den Ball ohne Zuhilfenahme von Händen und Armen auf der Seite des Gegners zu platzieren. Es sind dabei Fallrückzieher und ähnliches zu sehen, sehr ballet-reif! Ich dachte immer, dass man sich dabei doch alles brechen muss! Wenn man in Chiang Mai ist, darf ein Besuch im Doi Suthep, dem heiligen Tempel über der Stadt, mitzumachen. Um ehrlich zu sein, habe ich nur alles nachgemacht… Man hat dort oben eine schöne Sicht über Chiang Mai und sieht auch Mönche die dem Zeitalter der Technik nicht wiederstehen können… Alles in allem war die Woche sportlich, menschlich und vor allem kulturell sehr interessant. Da ich der einzigste Europäer bei der ganzen Veranstaltung war, war ich in diesem Fall immer eine Attraktion. Durch die sehr gute Harmonie und meine sehr freundlichen und bemühten Mannschaftskollegen, leider sprechen nur zwei fließend Englisch, habe ich wieder einiges von der Thailändischen Kultur miterlebt und das Thaileben genossen. Habe dann am Ende noch ein Trikot, das Maskottchen, sowie eine Medaille von der Mannschaft bekommen, war ziemlich rührend, zumal ich einige wahrscheinlich nie wieder sehen werde, da sie in diesem Semester nicht mehr trainieren!
12.1.2004
Was ist aelter? Das Taxi oder die alten Tempel von Ayutthaya? -Wir wissen es nicht!
Nachdem wir von einem "Banditen" ins 30 Kilometer entfernte Ayutthaya gebracht wurden, waren wir besonders froh darueber, dass uns ein freundlicher Familienvater mit seiner Limousine von Tempel zu Tempel kutschiert hat. Zum Glueck gibt es hier keinen TÜV!
Seinen Kopf als Verlaengerung einer Skulptur abzulichten ist ebenso verboten (wenn jemand hinschaut), wie Moenchen das Beruehren von Frauen. Denn sie muessen sich nach einem "Kontakt" einer aufwendigen Waschprozedur unterziehen. Umso erstaunlicher, dass Sie sich unbedingt mit einer europaeischen Blondine fotografieren lassen wollten!
1.1.2004
Happy New Year! Jetzt aber ab nach Bangkok an den Schreibtisch. Mit Druck lernt sichs besser,...Prüfungen sind schon am 5.Januar!
31.12.2003
Ko Phiphi, Mayabay, Bambooisland und weitere Highlights. Das ganze auf einem eigenen Longtailboat das mit einem simplen "Stop here please!", ueberall dort haelt wo wir es gerade wollen. Das ist unser Sylvester 2003! Jetzt haben wir endlich die Straende gefunden, die wir uns "traumhaft" vorgestellt haben. Sogar ohne Streit um den schoensten Platz fuers Badehandtuch.
Mayabay war eine Ausnahme, denn beim Auftauchen kann es gut sein dass einem gerade ein Boot ueber die Ruebe faehrt. "The Beach" und Leonardo di Caprio haben echt gute Arbeit geleistet, wenn es darum geht Touristenmassen ueber Jahre hinweg anzuziehen.
Auf der Rueckfahrt verschwand die Sonne und ein nicht verachtbarer Wind mit Wellengang kam auf. Wir mussten sogar auf offenem Meer anhalten um Wasser aus der "Nußschale" zu schoepfen. Aber alles EASY IN THAILAND!
Der Sylvestercountdown verlief aufgrund der Erschoepfung eher gemach. Die aufsteigenden Laternen um Mitternacht, die langsam wie Sterne ueber dem Horizont verschwanden haben auch das neue Jahr "thailaendisch" eingestimmt. Oh wie schöööööön!

30.12.2003
Die Pruefungsuhr tickt,...also nochmal lernen. Diesesmal gleich am Strand ;-)
Abends haben wir uns Krabi vorgenommen. Wir waren sehr enttaeuscht,Krabi ist echt eine dreckige Stadt, ohne jegliche sichtbare Attraktion!
Das Abendessen auf dem Nachtmarkt war aber gut, und die Erkenntnis Sylvester gleich bei uns zu feiern anstatt "Downtown" wie geplant, war die Taxifahrt wert.

29.12.2003
Fuenf Inseln per Longtailboot an einem Tag, so das verlockende Angebot, das wir nicht ausschlagen konnten.
Manche Traumstraende waren dermassen "einsam", das unser Kapitaen Probleme hatte noch einen Anlegeplatz zu finden. Schnorcheln war trotzdem gut, denn es waren dort die meisten Fische, wo viele Urlauber im Wasser waren. Kein Wunder wenn fast jeder mit Brottuete ins Wasser geht! Wir haben es trotzdem genossen...

Thaischwaben under water
28.12.2003
Lernen muss einfach auch mal sein. Das Marketingbuch moechte gelesen werden, und das schlechte Gewissen wuerde sich gerne aus unseren Koepfen verabschieden! Also pauken wir bei Milchshake und Sonnenschein in einer von zahlreichen Bars gleich an der Strandpromenade von Ao Nang. "Nach dem Mittagessen koennten wir eigentlich am Strand weiterlesen",... wie das endet kann man sich ja denken. Aber das Minimalziel haben erreicht ;-)
27.12.2003
Die letzten "Bredle" bzw. "Gutsle" mussten auf dem Schiff von Ko Lanta nach Ao Nang (bei Krabi) dran glauben. Zum Glueck gibts Tupperware!
So ein Zimtstern bei 30 Grad und Sonnenschein erweckt einfach andere Gefuehle als Zuhause!

Die ersten Inseln vor Krabi hauen uns schon jetzt vom Hocker. Nur die Touristenmassen (fast überall dort wo's schoen ist), lassen uns schon auf der Anreise darüber nachdenken, wie wir in Ao Nang und Krabi Urlaub als Touristen mit möglichst wenigen Artgenossen verbringen koennen.
26.12.2003
Mit dem Mofa von Traumstrand zu Traumstrand. Das Megaevent schlechthin! Nach kurzer Fahrschule kam sogar der pure Fahrspass auf, auch wenn die Strassen nicht gerade europaeischen Vorstellungen entsprechen. So manch einer legt dann sein "Heiligs Blechle" auch mal flach und verschwindet in einer Staubwolke. Wir nennen aber keine Namen....
Mit einem Red Snapper in Chillisauce und Weisswein ging schliesslich auch unser etwas ungewohntes (aber nicht minderwertigeres) Weihnachtsfest zu Ende!

Ach ja, die Bilder vom Sonnenuntergang haben wir selbst gemacht! Unglaublich ,oder?
25.12.2003
Geschafft! Wir sind in Ko Lanta angekommen (Long Beach Resort). Waehrend uns der blose Anblick der Umgebung ueberwaeltigt, bescheren andere sich erst einmal mit einer Ganzkoerpermassage, a la "On the Beach", selbst.
2 Naechte werden wir hier in zwei zweckmaessig eingerichteten Bunglalows mit fliessend Wasser (gelb), Dusche, Klo und Ventilator verbringen. Das Fliegennetz schuetzt nicht nur vor Moskitos, sondern auch vor anderen Haustieren!
24.12.2003
"Gutsle" oder "Bredla"? Dieses Jahr gab es keine Weihnachtsgeschichte, aber dafuer haben wir einmal mehr darueber diskutiert, wie das Weihnachtsgebaeck jetzt wirklich heisst. Das weihnachtliche Ambiente war ein 24 Sitze VIP Bus, mit lautstarker Thaimusik, die wir mit "Stille Nacht" einfach nicht uebertoenen konnten.
Wir wussten nicht dass Eddie Murphy und Robert de Niro thailaendisch sprechen, aber an Heilig Abend ist eben alles moeglich. Noch ein "Weihnachtsbier" oben drauf und des wars scho. Frohes Feschd!!!
20.12.2003
Auch die Neuankoemmlinge sind infiziert! Der Weekendmarket in Mo Chit hat es nicht nur uns angetan. Super war vorallem, dass wir vor den Touristenmassen dort waren und so ungestresst unserem Kaufrausch freien Lauf lassen konnten. Frage ist hier nicht: Stimmt die Qualitaet, oder was kann ich mir das leisten? Sondern wieviel passt in meinen Koffer! Ein super Erlebnis.

Neben Textilien und Schuhen, gehen hier auch Tiere (Fische, Hunde, Insekten) und Einrichtungsgegenstaende ueber die "Ladentheke".
18.12.2003
Wir haben bis heute mit der Besichtigung des Grand Palace gewartet, weil wir wussten, dass wir jeden Besuch hierher ausfueren werden. Einmal mehr bestaetigt sich die Meinung: Zuviel Tempel muss nicht sein, denn wer den Grand Palace gesehen hat, der hat sehr viele Highlights auf einem Fleck geballt, und muss nicht hunderte Kilometer reisen, um hoechtens Gleichwertiges zu besichtigen!
Fuer Silke und Dada, gabs die erste Brise Bangkoksmog und den Megaausblick vom Bayjoke-Tower als extra Bonbon!

Lecker Frucht
"Nagelschere" als Rasenmaeher
17.12.2003
Unser Besuch ist angekommen. Die Thaischwaben sind jetzt zu viert! Mit unseren zwei Doppelzimmern gibt es auch kein Problem alle unterzubringen ;-)
13.12.2003
Einen etwas anderen Geburtstag als Zuhause haben wir heute gefeiert! Kein Kuchen, keine Verwandten, keine Hausparty. Stattdessen einen ganzen Tag im Einkaufszentrum mit Kegeln, Kino, Thaifood und einem Eisbecher der die gewohnte Geburtstagstemperatur simuliert hat. Danke Andi!

Einen Ventilator, den wir so dringend fuers Wohnzimmer gebraucht haben, war Aldrins Geschenk, das wohl uns beiden zugute kommt ;-)
10.12.2003
Einen kleineren Ausflug haben wir uns noch am letzen Tag unseres Chiangmai Trips unternommen: Der höchste Punkt Thailands, noch mehr Wasserfälle (Nationalpark) und Tempel!
Vorallem der einmalige Ausblick und die neuen Tempel haben uns fasziniert und den unvergesslichen Eindruck von Chiangmai und Umgebung abgerundet.

Gleich anschliessend gings zurück nach Bangkok mit dem Nachtbus! Jetzt haben wir genug entspannt um voller Elan richtung Zwischenprüfungen zu schauen...
9.12.2003
Nach einer eintaegigen Verschnaufpause in Chiangmai, sind wir wieder mit einer organisierten Reisegruppe in einem 9-Personenvan aufgebrochen, um das "Goldene Dreieck" zu besichtigen.
Wir kamen uns aber eher vor wie auf einer Kaffeefahrt, denn überall wo wir auf dem Hinweg einen Stop gemacht haben, wollte man uns nur Souvenirs verkaufen.
Selbst die "Bergdoerfer" der Karens waren nicht mehr als ein Basar!

Das Goldene Dreieck und der nördlichste Punkt von Thailand haben unsere Stimmung letztendlich doch noch etwas erheitern koennen!

Ach ja einen Fuss auf Laos haben wir auch noch gebracht. Laos erlaubt den Zutritt auf eine Insel auch ohne Visum. Und ratet mal fuer was?....zum Shoppen natürlich!

Fazit: Nicht viel mehr als eine weitere Stecknadel auf der Weltkarte der besuchten Länder. Wir hatten Zeit, aber fuer Urlauber die nur kurz in Thailand sind, absolut nicht empfehlenswert!

Schlangenschnaps aus Laos
7.12.2003
Der totale Funtag begann mit Elefantenreiten, das um Welten besser war als in Pattaya. Wir durften sogar auf dem Kopf sitzen und lenken. Bein links, Bein rechts und beide Beine hinters Elefantenohr drücken, so sollte es eigentlich funktionieren, ...aber wir glauben die Zurufe des Elefantenboys waren effektiver. Egal wir haben uns "toll" gefühlt ;-)

Das abschliessende Bambusrafting auf ruhigem Gewässer erschien uns nach all dem Erlebten und vorangegangenen Wildwasserraften sogar etwas langweilig...

Wer in den Norden Thailands geht MUSS zum Trekking, so unser Fazit nach 3 Tagen. Unseren Reisefuehrer "Sing" und die Panda-Organisation koennen wir waermstens weiterempfehlen.
6.12.2003
Der Traum wurde war! Baden unter einem Wasserfall mitten im Regenwald. Schöner haben wir es uns nicht vorstellen koennen. Wenn man den Wasserdruck thailändischer Duschbrausen gewohnt ist, dann kann einen dieser Wasserstrahl schon mal aus dem Gleichgewicht bringen. Was für ein Spass!
Sing, unser Fuehrer gab sogar noch einen extra Zeitaufschub, bevor wir weiter im Fluss das Bambustal hinuntergewandert sind.

Mit Saam Song, einem thailändischen Rum, haben wir unseren schoensten Trekkingtag schliesslich ausklingen lassen.
Politik war das grosse Thema. 0,5 Engländer (Nigel), ein Amerikaner (Dale), eine iranische Schwedin (Niku) und 2,5 Deutsche,...da lag es wohl nicht nur am Rum, dass eine heisse Diskussion entstand!
Auch das Kennenlernen von so unterschiedlichen Menschen hat das Trekking zu etwas ganz Besonderem gemacht, das ist uns spaetestens heute Nacht klar geworden.
5.12.2003
Früh ging es los zum Trekking in das Gebirge nördlich von Chiangmai. Tschungel, Wasserfall, Elefantenreiten, Bergdörfer, Wildwasser- und Bambusflossraften gehörten zum versprochenen Paket, und es sollte sich herausstellen, dass die Veranstalter ihr Wort mehr als halten werden.

Der mehrstündige Aufstieg ins erste Bergdorf stand eher unter sportlichem Aspekt: Es ging nur bergauf!
Oben angekommen, dachten wir, wir sind im Jahre 1850. Ausser einer Solarzelle, die zwei Fernseher für 100 Einwohner ermöglichte, gab es wirklich nichts was uns an unsere Welt errinnert hat! Eine richtig primitive Maschine zur Reisbearbeitung haben wir gleich in ACTION gesehen.

Fast alles wird hier aus Bambus hergestellt. Auch das HOTEL!
Dale, unser amerikanischer Senior (61 Jahre) war der Erste der sich im "Bad" versuchte: "What the hell,...who doesnt pay the waterbill!!!" ,...kein Wasser,...schlecht wenn man sich schon eingeseift hat ;-)
Eine Dusche darf man sich hier eigentlich auch nicht vorstellen! Sagen wir so, es war ein Schlauch, der gleichzeitig zum "Kloloch"-spülen und als Dusche eingesetzt wurde.
Nachdem endlich Wasser angezapft war haben wir es bei einer Katzenwäsche belassen und uns auf den morgigen Wasserfall verlassen.

Unser Fuehrer hat noch ein Abendessen gezaubert, das war wirklich genial! Essen im Sitzen und bei Kerzenschein, Gesang von einheimischen Kindern, und naja wir geben es zu: ein Bier (das wir uns nach diesem Aufstieg auf 2100 Meter echt verdient haben), gehörten zum Abendprogramm. Um 21Uhr haben alle geschlafen. Das spricht doch für sich oder?
4.12.2003
Endlich ausgeschlafen haben wir mit dem Fahrrad die bekanntesten Tempel der Altstadt von Chiangmai abgeklappert und eine Trekking Tour fuer drei Tage gebucht (Es war das beste was wir machen konnten...)

In Chiangmai braucht man keine Klimaanlage im Gästehaus, denn es wird richtig kalt in der Nacht und tagsüber ist man ja sowieso unterwegs,...so unsere erste Erfahrung. Das wir ein Zimmer mit nur einem französischen Bett und einer Decke gebucht haben, ist eine andere Geschichte ;-)

Der Nachtmarkt von Chiangmai ist angenehmer als der in Pat Pong, weil die Verkäufer nicht so aufdringlich sind.
Folge: 10 Poloshirts, 2 Hemden, Trikots und Schuhe
3.12.2003
Die Anreise ins nördliche Chiangmai war sehr bequem, denn ein VIP-Bus mit nur 32 Sitzen beförderte uns im Schlaf. Sogar Andi mit seinen langen Beinen, hatte genug Platz um fast waagrecht zu liegen. Einmal mehr bekommen wir das Lächeln nicht aus dem Gesicht, wenn wir daran denken, was diese Anreise in Deutschland gekostet hätte. Am Ankunftsort wurden wir wie immer von zahlreichen Taxifahrern angehauen, die mit unwissenden Touries ein mega Geschäft machen, weil die nicht wissen, wie billig Taxifahren wirklich ist. Handeln ohne Lächeln bringt 100% Rabatt, und den lassen wir uns hier nicht mehr nehmen..
30.11.2003
Der Aufstieg auf das Rüsseltier war nicht so dramatisch, wie wir uns das vorgestellt haben, denn auf der Elefantenfarm gibt es eigens dafür gefertigte "Haltestellen"! Mit einem lauten "HÜÄÄÄÄH" gings schon nach ein paar Metern in den ersten Tümpel den unser schon etwas älterer Elefant scheinbar mühelos durchquerte... Nach fast zwei Stunden in der prallen Sonne auf haarigem Rücken, wurden wir von einem Geländewagen zurück gebracht.
Es hat sich gelohnt! Ein super Wochenendtrip!

Thaischwoba ufffm Risssltier
Dorschd
29.11.2003
Weisser Sandstrand und blaues Wasser, genau so haben wir uns das vorgestellt! Die 20 minütige Fahrt mit dem 400 PS starken Speedboat war schon das erste Highlight des Tages. Einfach mal abliegen, Marketing lesen (was sind wir eigentlich für Streber?) und Seafood essen. Mehr darf man dazu wohl nicht schreiben, sonst gibt es zu viele Neider im kalten Deutschland.

Der Ausflug hat uns so gut gefallen, dass wir für Morgen gleich den Nächsten gebucht haben. Elefantenreiten,...das ist doch bei einem halben Jahr in Thailand Pflicht,oder?
28.11.2003
(Pat Pong + Reeperbahn) x 10000 = Pattaya
Es ist eher abschreckend als anturnend, was in Pattaya, dem warscheinlich grössten Strich von ganz Asien vor sich geht! Als Europäer wird man gejagt, und wenn man sieht welche europäischen Tiefflieger hier landen, dann ist das Gekreische sogar noch verständlich, wenn zwei "schöne junge Studenten" an einer Bar voller thailändischer Frauen vorbeilaufen. Selbst die Rezeptionistin unserer "sauberen" und guten Unterkunft konnte sich ein "I come with you Mister" nicht verkneifen, als wir auf unser Zimmer gegangen sind. Pattaya ist für einen Pauschalurlaub ohne sexuellen Hinterdanken auf jedenfall nicht zu empfehlen, so unser erster Eindruck, nachdem wir einen Bootstrip nach Ko Kram für Morgen früh gebucht haben.
27.11.2003
Mit einer deutschen Kreisliga-Krätsche kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Erstens sind sie beweglicher, und zweitens fallen sie schneller um als man denkt. Beine? Stäbchen! Deshalb habe ich mich entschieden bei meinem ersten Fussballauftritt lieber im Sturm zu spielen, um nicht allzu unangenehm aufzufallen. Gespielt wird mit 40 Spielern und auch unser Dresscode-Professor war mit von der Partie. Oben OHNE!

"Oh" (der heisst wirklich so), war danach noch mit auf dem Markt zum Schlemmen. Mehr oder weniger freiwillig ist man dann auch mal Dinge, die man ohne thailändische Begleitung nicht essen würde. Dazu gabs eine MAISMILCH! Hier zu speisen ist ein wöchentliches Ritual, auf das wir uns immer besonders freuen.

Morgen fahren wir nach Pattaya. Ein bisschen Touri sein kann ja auch nicht schaden....
24.11.2003
Gegen Andi Badminton zu spielen ist echt erniedrigend! Nicht nur Blasen an der Hand und nen riesen Muskelkater im Hintern,.. nein Andi vermacht mir auch noch ernsthafte Sorgen über meine Kondition. In der Halle nebenan war Volleyballtraining der Thammasat Universitätsmannschaft, und was macht man wenn einen der Mitbewohner nicht genug fordert? Richtig,...man setzt noch einen drauf und gibt sich die volle Packung. Wenn alles gut läuft springt sogar eine Teilnahme beim anstehenden Turnier raus. Respekt! Und viel Spass beim täglichen Training und Joggen (um 6Uhr in der Früh ;-)
23.11.2003
Unsere erste richtige Sightseeingtour in Bangkok beginnt am Victorymonument, zu dem uns ein supergünstiger Van bringt, der direkt vom Universitätsgelände startet. Von dort kommt man mit dem hochmodernen Skytrain über den Dächern Bangkoks zu vielen beliebten Ausflugszielen.

Für uns gings heute vom "Central Pier" des Chao Phraya Rivers, aufs Longtailboot und ab in die "Klongs" (Seitenkanäle des Flusses). Jedes Haus hier hat seine eigene Anlegestelle die zugleich der ganzen Familie als Bade und Waschplatz dient. Die Toilette befindet sich auf dem Festland, aber trotzdem graut es uns, wenn wir daran denken, in dieses Wasser zu fallen und an Land schwimmen zu müssen! Alles orientiert sich zum Wasser hin, sogar Geschäfte die ihre Waren am Ufer und sogar auf dem Fluss anbieten. Touristen sind hier nicht selten Opfer von überhöhten Abzockerpreisen. Aber nicht mit uns!

Der Bajyoke Tower ist das höchste Gebäude Thailands (Rund 330 Meter). Ein Ausblick, der sogar noch besser ist, als vom Rembrandt Hotel. Die ganzen Ausmasse des Verkehrschaos werden ersichtlich, und auch die Smogwolke ist nicht zu übersehen.

Thaischwaben on top
Weihnachten fällt aus
Marco fährt Tuctuc
SARS protection
21.11.2003
Dr. Ruengsak Kawtummachai macht ernst! Dresscode ist Plicht, da macht er auch bei seinen Austauschstudenten Andi und Marco keine Ausnahme. Wer schlecht angezogen erscheint, bekommt einen Abzug in der Endnote! Die Türe wird nach 10 Minuten geschlossen, wer vergisst sein Handy auszuschalten, kann entweder ein Lied singen oder bekommt ebenfalls ne schlechtere Note. Ansonsten ist die Vorlesung gut und interessant, und in unseren neuen Klamotten sehen wir eigentlich auch nicht schlecht aus, oder? Die Thais werden warscheinlich mehr Probleme mit verschlossenen Türen haben als wir!
19.11.2003
Eine der besten Aussichten über Bangkok, Trinken aus Silberkrügen, Essen vom Feinsten, Livemusik und das ganze im 26.Stock, das alles bietet das Remb randthotel (Sukumwith 18)! Wir haben uns sehr über diese Einladung von Aldrin, Hargh und Varun gefreut. Wenn unsere Freundinnen und Eltern auf Besuch kommen, werden wir sie bestimmt hierher ausführen. Etwas ganz Besonderes,... und nein das Stipendium wäre auch ohne Einladung nicht draufgegangen. Hätten wir bezahlt dann wäre es nicht teurer gewesen, als ein Schnitzel in einer Sportgaststätte in Deutschland !
18.11.2003
Wenn man den ganzen Tag bei 30 Grad in Turnschuhen herumläuft, dann kann es schon mal vorkommen, dass die Füsse etwas muffeln! Das ist den netten Frauen von der Fussmassage aber egal,...es lohnt sich wenn man sich traut! Aldrin hat es sich nicht nehmen lassen auch noch die zwei Massageläden die gleich nebeneinander sind, gegeneinander auszuspielen. 150 Baht (3 Euro) für eine halbe Stunde! Entspannung pur! Das war bestimmt nicht das letzte Mal...
15.11.2003 und 16.11.2003
Varun wollte endlich einmal wieder seine japanische Freundin besuchen, deshalb hat er uns zusammen mit Anshoo nach Hua Hin begleitet. Und das war auch gut so. Denn ohne unsere Freunde wären wir einmal mehr im "Regen" gestanden (dieses Sprich- wort kommt bestimmt nicht aus Thailand). Den richtigen Bus zu finden , ist bei diesem Durcheinander nämlich überhaupt nicht so einfach wie man sich das als Deutscher vorstellt. Das die Klimaanlage im Studentenwohnheim von Hua Hin nicht funktioniert, haben wir zunächst locker gesehen. "No Problem", Fenster auf, Moskitos rein, und mal ganz EASY ein paar Kilo über die Schweissdrüsen abnehmen..., ach waren wir froh als uns die Zimmernachbarn nach einer Weile angeboten haben, unsere Betten bei Ihnen aufzuschlagen. Davor haben wir gemütlich ein Heineken am Strand getrunken, und unsere Freundinnen vermisst, bevor wir in der Hausbar des Hiltonhotels bei Livemusik die Fetzen fliegen lassen haben. Und dann am nächsten Morgen,....der lang ersehnte Sprung ins Meer (VIP Resort, CHA-AM Beach)! Und obendrauf noch das erste Sonnenbad mit Photosession.
14.11.2003
Das erste Mal so richtig beim Inder essen, das haben wir uns beide anderst vorgestellt! In einem guten Restaurant mitten in Bangkok Downtown (Sukumwith, Soi35), hatten wir das ausgesprochene Vergnügen. Für unseren indischen Freunde war es ein Heimspiel! Sehr zu unserer Überraschung gab es fast nichts mit Curry, ein Bad für die Finger nach dem Essen und Gewürze, die auf der Zunge zergehen. Ein kurzer Abstecher auf dem Nachtmarkt in Pat Pong, brachte Andi dazu, darüber nachzudenken, ob er eine andere Köstlichkeit versuchen soll: Heuschrecken,...super crispy! Die sahen neben den Skorpionen, Maden und Schaben echt noch "am leckersten" aus. Morgen fahren wir nach Hua Hin, und freuen uns auf einen Badetag am Strand! Gibt es jemanden, der uns beneidet? Wir denken nicht ;-)
13.11.2003
Die Nationalmannschaft der Turmspringer trainiert hier auf dem Unigelände in der schnukligen Schwimmarena, die auch von uns gleich in Anspruch genommen wurde, denn Studenten dürfen auch rein. Andi wurde einmal mehr wegen seiner Grösse bewundert..., aber auch wir haben nicht schlecht gestaunt, wie die Nachwuchsschwimmer, ultra-diszipliniert und mit autoritärem Übungsleiter auf Ihre Wettkämpfe üben. Das Stadion indem die Frauenfussballnationalmannschaft gerade beim Training war, ist auch nicht zu verachten.... Wir sind froh endlich sportlich tätig gewesen zu sein und freuen uns auf den nächsten Gaumenschmaus auf dem Wochenmarkt. Das haben wir uns jetzt wirklich verdient!
12.11.2003
Heute haben wir endlich unsere Adresse bekommen! Also wenn uns jemand schreiben oder gar ein Paket schicken möchte,....jederzeit ;-) Unsere Anschrift:
Andreas Kettnaker bzw. Marco Gerschek
Room no. B6-102
Asiangames Dormitory
Thammasat University
99 Moo 18 Phaholyothin Rd
Klong Nueng , Klong Luang
Pathumthani 12120
Thailand
11.11.2003
Disziplin und Pünktlichkeit sind in Thailand anderst definiert als in Deutschland, da gibt es seit heute keine Zweifel mehr. Fünf Minuten vor Vorlesungsbeginn "Quality Management", waren wir mit EINEM Thai die Einzigen im Vorlesungssaal. Und die meisten kamen nicht etwa 5 Minuten zu spät, sondern 20 (zu spät darf man hier warscheinlich garnicht sagen, weil es normal ist). Wir haben noch nie so viele Studenten in einer Vorlesung schlafen gesehen, und dass obwohl die meisten serh viel Geld bezahlen. "Principles of Marketing" hält eine japanische Professorin, die sehr gutes und vorallem deutliches Englisch spricht. Da wird es an der Sprache schon mal nicht scheitern! Wir machen in 8er Gruppen ein Projekt (inclusive Präse von jedem und Diskussion), das in die Gesamtnote eingeht. Endlich einmal eine Gelegenheit auch Thailänder kennenzulernen ;-)
10.11.2003
Sriinthrathit, Phraboromtrailonganat, Arthitiyavong, Somdet Phra Chao Sua. Nein, wir haben gerade nicht versucht unseren Bericht mit verbundenen Augen zu schreiben! Dies sind nur wenige der vielen Namen von thailändischen Königen, die Professorin Nuntana Kapilakanchana in unserer ersten Vorlesung (Thai Studies) zum Besten gab. Wie sollen wir das jemals auswendig lernen? Wenigstens zählt es 3% zur Gesamtnote wenn man zur Besichtigung des Grand Palace mitfährt. Ansonsten haben wir den ersten Tag an der Uni genossen, schliesslich war es ja noch nicht so stressig. Das wird sicher noch kommen.... Eine Photosession, für den nächsten Newsletter von SIIT, haben wir auch noch hinter uns gebracht!
9.11.2003
"Ich brauche nur 15 Minuten", waren die Worte von Varun (Freund von Anshoo), bevor er uns an einer Bushaltestelle zusammen mit Anshoo warten lies. Eine volle Ladung Bangkok-Smog hat uns erwischt! Wirklich ein sehr interessanter Ort um den verrückten thailändischen Grossstadtverkehr kennenzulernen. Endlich im MBK (grosses Kaufhaus in Sukumwit) angekommen, lag uns das Paradies erneut vor Augen. Man kann hier alles bekommen (Ausser Schuhe für Andreas,Gr.46), für so wenig Geld, dass man aufpassen muss, nicht Sachen (2)(3)einzukaufen, die man überhaupt nicht braucht! Zum Abschluss haben wir noch im Freien auftischen lassen,....ein Traum! Aber auch das Schärfste was wir bisher gegessen haben. Ein unglaublicher Serviettenverbrauch war die Folge. Wir freuen uns auf die erste Vorlesung morgen früh, und gehen ausnahmsweise mal etwas früher ins Bett.
8.11.2003
Nachdem wir unseren Jetleg endlich vollständig auskuriert haben, ging es direkt zum Mittagessen, in die Mensa ums Eck. Endlich erwischt Andi auch einmal nen ziemlich scharfen Biss, und bekommt den Mund nicht mehr zu! Für die Köchinnen und einen Jungen waren wir deutschen Weicheier die Attraktion des Tages. Das lachen war unüberhörbar und dass es dabei um uns geht, nicht zu übersehen. 10 Baht (20 cent) kostet die 30 minütige Busfahrt zum Futurepark, einem riesigen Einkaufs- zentrum, indem wir Schuhe, Badehose, Bermudas, Seife und endlich unsere SIM-Karten für das Handy gekauft haben. Es fällt uns schwer nicht dem Kaufrausch zu verfallen Anshoo lässt es sich nicht nehmen uns ständig einzuladen, diesesmal in ein Restaurant in dem man sein Essen selbst am Tisch zubereitet. Super lecker! Wir essen wie die Könige und das ganze für gerade einmal 15 Euro (4 Personen)

Unsere Telefonnummern:
Marco +6678315011
Andi +6678317077


Vielleicht kann ja jemand eine billige Vorwhl von Deutschland heraussuchen und uns Bescheid geben.
7.11.2003
"Matrix Revolution", das einzige positive an diesem Film war der der Englisch-lern-Effekt. Doch der Weg zum Kino nach Bangkok war ein mega Highlight, denn mitten auf dem Highway ist unser Taxi nicht mehr weitergefahren. Vielleicht lag es daran, dass wir zu fünft mitgefahren sind, und "Deutsches Gewicht" nicht auf dem Prüfungsbogen thailändiischer Taxifahrer steht. Auf jeden Fall ging nach einem dumpfen Schlag überhaupt nichts mehr."Ich gebe zu, es war auf meiner Seite"(Marco). Das Ersatztaxi brauchte länger als der Abschleppservice, und so sind wir alle zusammen mitsamt dem Taxi abgeschleppt worden. Unglaublich, nicht vorstellbar in Deutschland... Nach dem Film waren wir noch mit einer ganzen Horde indischer Freunde von Anshoo in Pat Pong zum abtanzen. Die Disco war halb voll mit Europäern, und man hat schon bemerkt warum die meisten hier sind! Morgen gehen wir zum Shoppen nach Bangkok. Erst einmal das wichtigste: Bettbezug, Ordner zum Studieren, Schuhe....
7.11.2003
"Wenn Du mir etwas tust, dann hole ich meine grossen Brüder", mussten wohl die letzten Gedanken der Kakerlake gewesen sein, die Andi gestern zetreten hat. Und auch der Ratschlag von Bernd am Telefon, die Müllsauger lieber laufen zu lassen, weil sie beim zertreten einen Duftstoff ausscheiden, der ihresgleichen anlockt, kam zu spät! Kakis im Schlafzimmer! Unter diesem Motto verbrachten wir unsere erste Nacht, in der mich Andi aus den tiefsten Träumen riss, um zu fragen, was er tun soll ;-) Zum Frühstück gab es einen kullinarischen Leckerbissen: Berliner, aussen süß und innen mit Curry. Einfach lecker...was für eine Kombination! Mit Herrn Somrote haben wir unsere Fächerauswahl noch einmal besprochen, bevor wir für 40 Cent zu Mittag gespeisst haben. Die kleinen Fische blinselten gücklich unter der Panierung hervor, denn die Augen bleiben natürlich dran. Zum Glück hatten wir schon den ersten gegessen bevor wir das bemerkt haben. Unser indischer Freund "Anshoo", hat uns heute auch schon empfangen und gleich ein Thaibier (Singha) spendiert. Heute Abend wollen er und seine Freunde uns erst einmal nach Bangkok "DOWNTOWN" ausführen. Das kann ja heiter werden...
6.11.2003
Nach gut 24 Stunden kommen wir endlich in Bangkok an. Ein Mitarbeiter (der nichteinmal HALLO auf englisch sagen konnte) bringt uns zum SIIT. Der erste Eindruck ist überwältigend! Das Hochschulgelände war 1998 das Sportlerdorf der Asien Games und ist so groß, dass sogar innerhalb Taxis herumfahren. Es gibt auch einen Markt, auf dem wir uns erst von den Gerüchen der Stände verwöhnen lassen, bevor wir zuschlagen ;-). Es ist schon ein wenig gewöhnugsbedürftig die Fleischspieße aus Tüten zu essen,... aber irgendwie kommts einfach cool! Unsere Wohnung ist eigentlich für 4 Studenten ausgerichtet. Jeder hat ein eigenes Doppelzimmer mit Klimaanlage. Die blässt die ganze Hitze auf den Balkon, sodass wir im Wohnzimmer lieber nicht die Türe aufmachen ;-) So sieht unser Wohnheim aus Unsere Zimmer(Unten Links:Wohnzimmer, dann Zimmer Marco ,und Andis Zimmer)
Beim langersehnten ersten Klogang, mache ich (Marco) die erste Begegnung mit einer "KAKI", die Brutalos Schnik freundlicherweise sofort auf dem Fussboden im Flur zertritt. ...Danke Andi, dafür gibts ein Poloshirt! Morgen haben wir das erste Treffen mit Dr.Somrote, unserem Ansprechpartner. Dann gehts bestimmt nicht weniger aufregend weiter. "Hier ist alles wie im Film"
5.11.2003
Sodele, jetzt sitzen wir gerade im Flugzeug von Amman nach Bangkok. Das Essen war "arabisch gut" und der Film läuft mit Untertitel von rechts nach links. Aus der Notausganstüre neben der wir sitzen tropft das Wasser! Aber liebe Eltern und alle Anderen die vor haben, mit Royal Jordanian zu fliegen: Macht Euch keine Sorgen! Es gibt dafür mehr Fussraum.....
4.11.2003
Die Sachen sind gepackt! Morgen kann es endlich losgehen... Wie lange haben wir auf diesen Moment gewartet. Es freut uns sehr, dass wir von unserer Hochschule (Prof.Dr. Hohl , Frau Hamer), sowie vom Sirindhorn International Institute of Technology (Herr Somrote) so tatkräftig bei unseren Vorbereitungen unterstützt wurden. Im nachhinein muss man sagen, dass der Aufwand für Studienplatz, Visum, Stipendium und Flug nicht so stressig war, wie befürchet. Um ein paar Euro zu sparen nehmen wir bei unserm Flug auch einen Zwischestopp in Amman (Jordanien), und eine Zugfahrt von Stuttgart nach Frankfurt in Kauf. Wenn wir angekommen sind, werden wir ausführlich über unsere Fluggesellschaft (Royal Jordanian) berichten. Die Zimmer sind bezugsfertig!Mal sehen wer uns in Bangkok am Flughafen begrüsst....